Datenschutzerklärung für die Android-App Workspace

2.3.2

Kommende Fassung für Workspace mit freiwilligem Diagnoseverlauf. Die zugehörige App-Version und Buildnummer stehen noch nicht fest. Für die installierte App 2.2.1 (Build 56) bleibt die gesonderte Fassung unmittelbar erreichbar.

Dokumentversion 2.3.2, Stand: 3. November 2026

Diese Erklärung beschreibt den Android-Launcher Workspace von schukai mit der Paketkennung com.schukai.nucleus in der Fassung mit freiwilligem lokalem Diagnoseverlauf. Sie gilt für Startbildschirm, getrennte Arbeits-Apps, Firmenverbindung, lokalen Authenticator, optionalen Geräteabgleich und Diagnose. Für ältere App-Fassungen stehen die früheren Datenschutzhinweise weiterhin zur Verfügung. Die Dokumentversion bezeichnet diesen Rechtstext und ist nicht die Buildnummer Ihrer installierten App.

Verantwortlicher und Kontakt

Verantwortlich für das App-Angebot ist schukai, Eichenstraße 26, 82290 Landsberied, Deutschland. Datenschutzanfragen richten Sie an hey@schukai.com. Weitere Kontaktangaben stehen im Impressum von schukai.

Bei einer Firmenverbindung verarbeitet auch der Betreiber der ausgewählten schukai Workspace-Instanz Daten. Dessen Datenschutzhinweise und Zuständigkeit für Firmenkonten und Serverdaten gelten ergänzend.

Startbildschirm und lokale Daten

Der Launcher funktioniert ohne Konto und ohne Firmenverbindung. Er ermittelt über Android die verfügbaren App-Einträge, Namen, Symbole und zugänglichen Arbeitsprofile. Diese Angaben ermöglichen die App-Liste und das Öffnen der gewählten App. Sie werden vom Launcher nicht als App-Inventar an schukai gesendet.

Favoriten, selbst benannte Listen, Firmenangaben, Darstellung, Filter und Gesteneinstellungen werden lokal gespeichert. Nur wenn Sie den unten beschriebenen Geräteabgleich einschalten und Geräte ausdrücklich koppeln, werden die dafür ausgewählten Layoutdaten an diese Geräte übertragen. Für die Sortierung nach Nutzung speichert Workspace lokal Zähler und Zeitpunkte der über den Launcher geöffneten Apps. Die App enthält keine Werbe- oder Analyse-Dienste.

Beim Starten einer anderen App wechselt Android zu dieser App. Ihre Inhalte, Konten und Server unterliegen deren eigenen Datenschutzhinweisen. Workspace liest dadurch keine Nachrichten, Kontakte oder Inhalte dieser Apps aus.

Eigene Hintergründe und Bildauswahl

Wenn Sie ein eigenes Hintergrundbild wählen, liest Workspace die von Ihnen über Android ausgewählte Bilddatei, verarbeitet sie lokal und speichert eine Kopie im privaten App-Speicher. Workspace lädt das Bild nicht zu schukai hoch. Ein über Android gewählter Datei- oder Cloud-Anbieter verarbeitet den Zugriff gegebenenfalls nach seinen eigenen Datenschutzhinweisen.

Die lokale Bildkopie und die gewählte Farbe, der Farbverlauf sowie die Bildschirmausrichtung gehören nicht zum Layout-Export oder zum Geräteabgleich. Beim Entfernen oder Ersetzen des Bildes wird die nicht mehr verwendete lokale App-Kopie gelöscht. Die ursprüngliche Bilddatei beim gewählten Anbieter bleibt erhalten.

Getrennte Arbeits-Apps und externe Stores

Auf Wunsch richtet Android nach Ihrer Bestätigung ein Arbeitsprofil ein. Workspace verwaltet nur das von ihm eingerichtete Arbeitsprofil. Ein solches Profil trennt die darin installierten Apps und deren Daten vom privaten Profil. Eine Favoritenliste allein erzeugt diese Trennung nicht.

Workspace zeigt unterstützte Arbeits-Apps an und kann bereits installierte Apps öffnen, pausieren oder nach Android-Bestätigung deinstallieren. Schutzoptionen betreffen nur das eigene Arbeitsprofil. Ein lokal eingetragener Firmenname ist keine bestätigte Firmenverbindung.

Workspace importiert, teilt, lädt oder installiert keine APK-Dateien. Verfügbare Store-Links öffnen Sie ausdrücklich; die Installation und die dortige Datenverarbeitung übernimmt der externe Anbieter. Für ihn gelten seine eigenen Datenschutzhinweise. Nicht jeder Store ist in jedem Arbeitsprofil verfügbar. Die lokale Profilverwaltung übermittelt kein App-Inventar an einen Verwaltungsserver.

Beim Wechsel von einer früheren Version bereinigt Workspace seine ausstehenden Installationsvorgänge, zwischengespeicherten APK-Dateien und die frühere APK-Weiterleitung ins Arbeitsprofil. Bereits installierte Apps und ihre Daten, der Firmenname und ältere lokal gespeicherte Signaturfingerabdrücke bleiben erhalten. Eine ausstehende Installation wird dabei nicht automatisch ausgeführt.

Android stellt außerdem Funktionen zum Pausieren oder Entfernen des Arbeitsprofils bereit. Beim bestätigten Entfernen werden die Apps und lokalen Daten dieses Arbeitsprofils gelöscht. Private App-Daten werden dadurch nicht entfernt. Daten, die eine Arbeits-App bereits auf einem Server gespeichert hat, werden durch das Entfernen des Profils nicht automatisch gelöscht.

Die gesonderte optionale Sperrgeste benötigt eine Android-Geräteadministrator- Freigabe zum Sperren des persönlichen Geräts. Diese Freigabe ermöglicht keine Fernverwaltung und keine Übertragung privater App-Inhalte.

Firmenverbindung und Kamera

Der Unternehmenszugang ist standardmäßig ausgeschaltet und kann in den Einstellungen für dieses Gerät eingeschaltet werden. Er ist unabhängig vom Geräteabgleich und vom lokalen Authenticator. Erst wenn Sie eine Firmenverbindung starten, kommuniziert Workspace mit der von Ihnen ausgewählten HTTPS-Instanz. Für die Kopplung werden Kopplungskennung, Bestätigungsdaten, die Gerätebezeichnung „Workspace Android“, die Plattform Android und die App-Version übertragen. Der Server verarbeitet dabei auch die für die Verbindung technisch erforderliche IP-Adresse.

Nach Ihrer Bestätigung liefert die Instanz eine Sitzung und den zugehörigen Firmenkontext zurück. Weitere Anfragen zur Prüfung der Identität und zum Abmelden verwenden diese Sitzung. Die Sitzungsschlüssel werden auf dem Gerät mit Android Keystore verschlüsselt und sind von Konfigurationsexporten und der von der App konfigurierten Android-Sicherung ausgeschlossen.

Die Kamera wird nur nach Ihrer Freigabe zum Lesen des Verbindungs-QR-Codes verwendet. Kamerabilder werden lokal ausgewertet, nicht als Bilder hochgeladen und nicht als Aufnahme gespeichert. Die im QR-Code enthaltenen Kopplungsdaten werden für die von Ihnen gestartete Firmenverbindung verwendet.

Welche Protokolle und Kontodaten die Firmeninstanz speichert und wie lange sie diese aufbewahrt, richtet sich nach dem Betreiber und dessen Datenschutzhinweisen. Eine manuell eingetragene Firma ist noch keine bestätigte Serververbindung.

Optionaler direkter Geräteabgleich über Bluetooth

Der Geräteabgleich ist standardmäßig ausgeschaltet. Wenn Sie ihn einschalten, fragt Android nach der Berechtigung für Geräte in der Nähe, sofern Sie diese noch nicht erteilt haben. Workspace nutzt Bluetooth zum Auffinden und Verbinden der von Ihnen gewählten Geräte, nicht zur Bestimmung Ihres Standorts. Der ausdrücklich gestartete QR-Scanner nutzt mit Ihrer Freigabe die Kamera; die Bilder werden lokal ausgewertet und nicht hochgeladen oder als Aufnahme gespeichert.

Zum Koppeln verwenden die Geräte eine zeitlich begrenzte Einladung und einen von Ihnen auf beiden Geräten zu vergleichenden und zu bestätigenden Code. Workspace erzeugt dafür eine eigene Installationsidentität mit einem im Android Keystore verwahrten privaten Schlüssel. Die Geräte prüfen gegenseitig ihre Zertifikate; eine Android-Bluetooth-Kopplung allein erteilt noch kein Vertrauen in Workspace. Die Übertragung erfolgt direkt über Bluetooth mit zusätzlicher TLS-1.3-Verschlüsselung und gegenseitiger Zertifikatsprüfung. Es werden dafür weder ein schukai-Server noch ein Cloud- oder Google-Nearby-Dienst eingesetzt.

Übertragen werden die portablen Favoritenlisten mit ihren Namen, Kennungen, Reihenfolgen, App-Paket- und Komponentenkennungen sowie Bezeichnungen und den zugehörigen Design- und Hell-/Dunkel-Einstellungen. Das kann erkennen lassen, welche Apps Sie als Favoriten verwenden. Die Inhalte dieser Apps werden nicht ausgelesen oder übertragen. Firmenangaben und -sitzungen, Authenticator-Inhalte, Nutzungszähler und -verläufe, konkrete Android-Arbeitsprofilkennungen, die aktive Listenauswahl und sonstige gerätelokale Einstellungen sind davon ausgenommen. Die oben beschriebenen Hintergrundbilder, Farben, Farbverläufe und die Bildschirmausrichtung bleiben ebenfalls lokal.

Workspace speichert privat auf dem Gerät die Namen und Bluetooth-Adressen der gekoppelten Geräte, ihre Zertifikatsfingerabdrücke und Vertrauenszuordnungen, den Zeitpunkt des letzten erfolgreichen Abgleichs sowie gemeinsame Vergleichsstände der Layouts. Bei Konflikten werden die betroffenen Layouts und eine gegebenenfalls getroffene Auswahl für die Auflösung aufbewahrt. Diese Angaben dienen dem Wiederverbinden, dem Erkennen von Änderungen und der sichtbaren Konfliktauflösung. Die Installationsidentität, Vertrauensdaten und Vergleichsstände gelangen nicht in den Konfigurationsexport, Diagnoseexport oder die von der App konfigurierte Android-Sicherung.

Der Abgleich läuft nur, während die Funktion eingeschaltet, Workspace im Vordergrund und das Gerät entsperrt und aktiv ist. Bereits gekoppelte Geräte können sich dann erneut verbinden und Layoutänderungen abgleichen. Eine Hintergrundzustellung wird nicht zugesagt. Layoutdaten können über weitere ausdrücklich gekoppelte Geräte weitergegeben werden; jede direkte Verbindung setzt eigenes Vertrauen voraus. Bluetooth-Metadaten und gekoppelte Geräte sind auch Android bekannt. Die Anwendung macht die Geräte gegenüber Android nicht anonym.

Ausschalten stoppt Verbindungen und laufende Abgleichsvorgänge, löscht aber nicht die gespeicherten Vertrauensdaten oder Ihre Layouts. Entfernen Sie ein gekoppeltes Gerät, wird diese direkte Vertrauensbeziehung samt ihrem Vergleichsstand lokal entfernt. Beziehungen auf anderen Geräten und bereits dort gespeicherte Daten werden dadurch nicht gelöscht. Vergleichsstände werden bei weiteren Abgleichen ersetzt. Die eigene Installationsidentität bleibt bis zum gesonderten Zurücksetzen des Geräteabgleichs, zum Löschen der App-Daten oder zur Deinstallation erhalten.

Das gesonderte Zurücksetzen des Geräteabgleichs entfernt die aktiven lokalen Vertrauensbeziehungen, ihre Vergleichs- und Konfliktstände, die eigene Abgleichsidentität und die vorübergehenden Übertragungsdateien. Ihre aktuellen Favoritenlisten und der Authenticator-Tresor bleiben erhalten. Beim Zurücksetzen wird keine zusätzliche Kopie eines beschädigten Vertrauensbestands angelegt.

Beim Start nach dem Update versucht Workspace, vorhandene private Fehlerkopien dieses Bestands aus älteren Versionen zu entfernen, auch wenn der Geräteabgleich ausgeschaltet ist. Ein Löschfehler wird lokal angezeigt; die Entfernung wird bei weiteren Starts erneut versucht. Bis zur erfolgreichen Entfernung können alte Dateien noch vorliegen. Sie werden nicht ersatzweise exportiert oder hochgeladen. Diese Bereinigung verändert weder gültige Favoriten noch den Authenticator-Tresor.

Getrennte Übertragung einer verschlüsselten Authenticator-Sicherung

Unabhängig vom Layoutabgleich können Sie ausdrücklich eine gesonderte Authenticator-Sicherung an ein gewähltes vertrauenswürdiges Gerät übertragen. Dafür erstellt Guard nach erneuter Authentifizierung und Eingabe Ihrer eigenen Passphrase eine verschlüsselte Sicherungsdatei aus den aktuellen Konten. Auch das empfangende Gerät muss den Empfang bestätigen. Über die verschlüsselte Bluetooth-Verbindung wird nur die zusätzlich passphrasenverschlüsselte Sicherungsdatei übertragen. Eine automatische Synchronisation des Tresors oder eine Übertragung von Geräteschlüsseln, Passphrasen oder unverschlüsselten Einrichtungsschlüsseln findet nicht statt.

Für diese Übertragung liegen die verschlüsselte Datei und ihre Zuordnungsangaben zum Gerät vorübergehend im privaten App-Speicher beider Geräte. Diese Ablage ist von öffentlichen Dateien, Konfigurationsexporten und der von der App konfigurierten Android-Sicherung ausgeschlossen. Die vorübergehenden Dateien haben eine Frist von 24 Stunden; abgelaufene Dateien werden beim nächsten Zugriff auf diese Ablage bereinigt. Nach erfolgreichem Versand entfernt Workspace die ausgehende Übertragungsdatei. Nach erfolgreicher Wiederherstellung wird auch die empfangene Übertragungsdatei entfernt. Sie können die bereitgestellten Dateien auch ausdrücklich entfernen. schukai erhält weder diese Datei noch die Passphrase über einen Server.

Die empfangene Datei wird erst nach Ihrer gesonderten Eingabe der Passphrase, Prüfung der Vorschau und Authentifizierung über den vorhandenen Wiederherstellungsablauf übernommen. Erfolgreiche Übertragung bedeutet noch keine erfolgreiche Wiederherstellung. Bereits auf dem empfangenden Gerät wiederhergestellte Konten oder separat gespeicherte Sicherungsdateien werden durch das Trennen der Geräte nicht gelöscht. Bewahren Sie weiterhin eine unabhängige nutzbare Sicherung und die Passphrase getrennt auf.

Freiwilliger lokaler Diagnoseverlauf

Der Diagnoseverlauf ist standardmäßig ausgeschaltet, auch nach dem Wechsel von einer früheren Fassung mit automatischer Diagnose. Erst wenn Sie nach dem Hinweis ausdrücklich einwilligen und die Funktion einschalten, zeichnet Workspace technische Ereignisse auf. Sie können den Launcher einschließlich Favoriten und Guard ohne diesen Verlauf verwenden.

Der Verlauf hilft, Ladefehler, unvollständig angezeigte App-Listen und das Neuladen des Launchers nachzuvollziehen. Er dient nicht der Werbung oder der Bewertung Ihrer Arbeitsleistung. Erfasst werden Zeitpunkte, festgelegte Codes für Workspace-Bildschirme und Lebenszyklusereignisse, Ladezeiten, zusammengefasste App-/Icon-Anzahlen sowie Fehler- und Ladezustände.

App-Namen, Paketkennungen, Suchtexte, Listenbezeichnungen, Konto- und Zugangsdaten, Authenticator-Geheimnisse, beliebige Fehlermeldungsinhalte und Stacktraces werden im Verlauf nicht aufgezeichnet. Zeitpunkte und Bildschirmwechsel können zusammen mit anderen Informationen dennoch Nutzungsabläufe erkennen lassen. Der Verlauf wird nicht pauschal als anonym behandelt.

Die Historie bleibt im privaten App-Speicher. Sie ist von der für die App konfigurierten Android-Sicherung, dem Bluetooth-Geräteabgleich und normalen Konfigurationsexporten ausgeschlossen. Es gibt keine automatische Übertragung an schukai oder einen Analysedienst. Androids App-Speicherschutz gilt; eine zusätzliche Verschlüsselung der Diagnosedatei durch Workspace erfolgt nicht.

Die Aufzeichnung bleibt bis zu Ihrem Ausschalten aktiv, auch nach einem Neustart der App. Die aktive Historie enthält höchstens 128 Ereignisse. Beim Hinzufügen werden ältere Einträge nötigenfalls verdrängt; Einträge älter als 24 Stunden werden beim Zugriff aus dem nutzbaren Verlauf entfernt. Die Datei wird bei einem erfolgreichen Speichervorgang aktualisiert. Ohne weitere Nutzung oder bei Speicherfehlern können ältere Dateiinhalte länger verbleiben. Es gibt keinen zeitgesteuerten Hintergrund-Löschlauf und keine Zusage physischer Dateilöschung genau nach 24 Stunden. Bereits vorbereitete oder exportierte Berichte sind gesonderte Kopien.

Sie können die Einwilligung jederzeit durch Ausschalten des Diagnoseverlaufs für die Zukunft widerrufen. Die Aufzeichnung endet; der vorhandene Verlauf, seine appinternen Restdateien und noch in der App bereitgehaltene Berichtssnapshots werden entfernt. Ein Löschfehler wird als solcher angezeigt und kann erneut bearbeitet werden. Einstellungen, Favoriten und Guard bleiben erhalten. Der Widerruf ändert nichts an der Rechtmäßigkeit der vorherigen Verarbeitung aufgrund Ihrer Einwilligung.

Mit „Bisherigen Verlauf löschen“ können Sie die Historie und bereitgehaltene Berichtssnapshots auch separat entfernen. Bleibt die Aufzeichnung eingeschaltet, entstehen danach neue Ereignisse. Das reine Neuladen oder ein Layout-Reset ist keine Löschung des Verlaufs. Bereits exportierte Dateien und an Support übermittelte Kopien werden durch die lokalen Funktionen nicht zurückgeholt.

Workspace hält die gewählte Einstellung und einen minimalen lokalen Nachweis über die verwendete Information und die Erteilung oder den Widerruf Ihrer Einwilligung mit Zeitpunkt getrennt vom Ereignisverlauf vor. Dafür werden keine Kontoinhalte oder neue Gerätekennungen erfasst und keine Nachweise automatisch an einen Server gesendet. Die Einstellung dient der Steuerung der von Ihnen gewählten Funktion. Soweit ein Einwilligungsnachweis personenbezogen ist, dient er der Erfüllung der Nachweispflicht nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO und wird nur so lange aufbewahrt, wie dieser Nachweis erforderlich ist. Die 24-Stunden-Bereinigung der Ereignisse gilt dafür nicht.

Beim Wechsel auf diese freiwillige Funktion werden ältere automatische Diagnosebestände und zugehörige appinterne Rest-/Berichtskopien bereinigt. Ein alter Aufzeichnungszustand wird nicht als neue Einwilligung übernommen. Bei Löschfehlern bleibt die Aufzeichnung aus; die Bereinigung wird erneut ermöglicht.

Launcher neu laden

„Launcher neu laden“ lädt Startbildschirm und App-Liste neu. Wenn Sie einen Diagnoseverlauf eingeschaltet haben, versucht Workspace, ihn vorher zu sichern. Ein Speicherfehler verhindert das Neuladen nicht und wird angezeigt. Ohne Aktivierung wird durch das Neuladen kein Verlauf eingeschaltet. Gespeicherte Einstellungen, Favoriten und Guard-/Authenticator-Daten werden nicht zurückgesetzt. Die Funktion ist keine Zusage einer behobenen Fehlerursache.

Freiwilliger Diagnoseexport und Support

Nur wenn Sie den Diagnoseexport ausdrücklich starten und bestätigen, bereitet Workspace einen Textbericht vor. Er enthält App-Version, Gerätehersteller und -modell, Android-Version einschließlich API-Stand sowie aktuelle technische Lade-/Fehlerzustände, App-/Icon-Anzahlen und die Erläuterung der Bildschirmcodes. Ein vorhandener freiwilliger Verlauf ergänzt Zeitpunkte und technische Ereignisse. Auch bei ausgeschaltetem Verlauf können Sie den aktuellen Zustandsbericht anfordern; vergangene Ereignisse werden nicht nachträglich erfasst und der Verlauf wird dadurch nicht eingeschaltet.

Der Bericht enthält weder App-Namen/Paketkennungen oder Favoritenlisten noch Suchtexte, Firmenkonten, Zugangsdaten oder Authenticator-Geheimnisse. Durch Geräteangaben, Zeitpunkte und eine spätere Supportanfrage kann er dennoch Ihnen zugeordnet werden. Er ist nicht pauschal anonym.

Sie wählen das Ziel über die Android-Dateiauswahl. Dabei kann ein von Ihnen gewählter Datei- oder Cloud-Anbieter die Datei verarbeiten oder außerhalb des Geräts speichern; dessen eigene Datenschutzhinweise und gegebenenfalls Übermittlungsbedingungen gelten zusätzlich. Workspace verschlüsselt den exportierten Textbericht nicht zusätzlich. Prüfen Sie ihn vor dem Weitergeben und wählen Sie Ziel und Empfänger bewusst. Die Exportbestätigung sendet keine E-Mail und lädt den Bericht nicht automatisch zu schukai hoch. Eine spätere Weitergabe an den Support nehmen Sie selbst vor.

Der vorbereitete Bericht wird während der Dateiauswahl lokal vorgehalten und kann für diesen Vorgang nach einer Unterbrechung wiederhergestellt werden. Workspace entfernt diesen bereitgehaltenen Exportstand nach dem Exportversuch, Abbruch der Dateiauswahl oder fehlgeschlagenem Start. Für einen noch offenen Exportvorgang besteht keine gesonderte 24-Stunden-Frist. Exportierte Dateien und Kopien beim gewählten Anbieter verwalten und löschen Sie selbst.

Wenn Sie einen Bericht an hey@schukai.com senden, erhalten wir dessen Inhalt zusammen mit Ihrer E-Mail-Adresse, Nachricht und weiteren von Ihnen gewählten Angaben. Wir verwenden diese Informationen zur Bearbeitung Ihrer Supportanfrage und zur Fehlersuche. Vertragsbezogene Anfragen bearbeiten wir auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sonstige Anfragen aufgrund unseres berechtigten Interesses an ihrer Beantwortung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir bewahren sie so lange auf, wie die Bearbeitung und berechtigte, zeitlich begrenzte Nachweiszwecke es erfordern, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO entgegenstehen. Informationen zu den eingesetzten E-Mail-/Supportdiensten stehen in der Website-Datenschutzerklärung. Die lokale 24-Stunden-Bereinigung löscht solche Supportunterlagen nicht.

Export, Aufbewahrung und Löschung

Konfigurationen exportieren Sie ausdrücklich an einen von Ihnen gewählten Speicherort. Die exportierte Launcher-Konfiguration enthält keine Sitzungsschlüssel. Für einen gewählten Cloud-Speicher gelten zusätzlich die Bedingungen des Speicheranbieters. Exportierte Dateien und Kopien müssen Sie dort selbst löschen.

Lokale Einstellungen bleiben bis zu Ihrer Änderung, einem Zurücksetzen oder dem Löschen der App-Daten erhalten. Ein Layout-Reset löscht keine Daten anderer Apps. Beim Entfernen einer Firmenverbindung löscht Workspace die lokale Sitzung; ein serverseitiger Abmeldeversuch ersetzt keinen Antrag auf Löschung des Firmenkontos. Wenden Sie sich dafür an den Betreiber der Firmeninstanz.

Der Besuch der verlinkten Website erfolgt über Ihren Browser. Für diesen Besuch gilt ergänzend die Website-Datenschutzerklärung.

Zweck, Rechtsgrundlagen und Ihre Rechte

Die Verarbeitung dient der Bereitstellung der von Ihnen angeforderten App-Funktionen und, bei einer Firmenverbindung, der bestätigten Anmeldung. Soweit schukai hierfür personenbezogene Daten zur Vertragserfüllung verarbeitet, ist die Grundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Bei Firmenkonten legt der jeweils verantwortliche Betreiber die einschlägige Rechtsgrundlage fest. Eine Android-Berechtigung allein ersetzt diese Rechtsgrundlage nicht.

Für den freiwilligen Diagnoseverlauf ist, soweit schukai hierfür personenbezogene Daten verarbeitet, Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO die Grundlage. Für die entsprechende Speicherung bzw. den Zugriff auf Informationen auf Ihrem Gerät holen wir Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG ein. Die Grundfunktionen des Launchers werden nicht von dieser Einwilligung abhängig gemacht. Sie können sie über das Ausschalten jederzeit widerrufen; eine pauschale Berufung auf berechtigte Interessen ersetzt Ihre Einwilligung in diesen Verlauf nicht.

Die Speicherung der von Ihnen gewählten Funktionseinstellung ist, soweit sie für diese Steuerung unbedingt erforderlich ist, nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG von der Endgeräte-Einwilligung ausgenommen. Damit wird keine pauschale Ausnahme für sämtliche Diagnosedaten behauptet. Für einen ausdrücklich angeforderten Zustandsexport gilt, soweit zur Bereitstellung dieser angeforderten Leistung personenbezogene Daten verarbeitet werden und die Voraussetzungen vorliegen, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Freiwillig an den Support gesendete Berichte werden getrennt nach den oben beschriebenen Grundlagen verarbeitet.

Nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen haben Sie Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit. Sie können einer auf berechtigten Interessen beruhenden Verarbeitung widersprechen und eine erteilte Einwilligung für die Zukunft widerrufen. Außerdem können Sie sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Richten Sie Anfragen zu schukai an den oben genannten Kontakt und Anfragen zu einer fremd betriebenen Firmeninstanz an deren Betreiber.

Frühere Workspace-Versionen

Workspace vor Version 2.0.0 war eine andere Oberfläche mit Online-Funktionen für Arbeitszeiten, Aufgaben und Service-Chat. Diese Erklärung behauptet nicht, dass jene Funktionen ausschließlich lokal arbeiteten. Für die damaligen Verarbeitungen gelten die dazugehörigen Informationen des jeweiligen Angebots und Serverbetreibers. Die neue Launcher-Version wandelt vorhandene Alt-Daten nicht in Favoriten um und löscht sie nicht automatisch.

Lokaler Authenticator ab Version 2.1.0

Wenn Sie den Authenticator verwenden, speichert Workspace Anbieter, Kontonamen und TOTP-Einrichtungsschlüssel in einem eigenen verschlüsselten lokalen Speicher. Der Zugriff verlangt die Android-Gerätesperre oder starke Biometrie und hardwaregestützten Schlüsselschutz. Workspace erhält keine Kopie Ihrer Geräte-PIN oder biometrischen Merkmale. Der Bereich wird beim Verlassen und nach zwei Minuten ohne Bedienung gesperrt. Zum Scannen eines Einrichtungs-QR-Codes wird die Kamera erst nach Ihrer Aktion und Android-Zustimmung verwendet. Die Codeberechnung benötigt keine Netzwerkverbindung und übermittelt keine Schlüssel an schukai.

Backup und Wiederherstellung erfolgen nur auf Ihre Anforderung. Die separate Backup-Datei enthält Kontonamen und Einrichtungsschlüssel, verschlüsselt mit einer eigenen Passphrase. Sie wählen den Speicheranbieter über Android; ein gewählter Cloud-Anbieter kann die verschlüsselte Datei nach seinen eigenen Bedingungen verarbeiten. schukai erhält weder die Datei noch die Passphrase. Dieser Vorgang ist vom Export der Launcher-Einstellungen getrennt. Bewahren Sie die Datei außerhalb des Handys und ihre Passphrase getrennt auf; ohne nutzbares Backup und Passphrase kann schukai verlorene Konten nicht wiederherstellen.

Codes gelangen nur nach Ihrer Kopieraktion in die Android-Zwischenablage. Workspace markiert sie als sensibel und versucht, seine eigene Kopie nach 30 Sekunden oder beim Sperren zu löschen. Android und andere Apps können Kopien anderweitig verarbeiten; eine bereits weitergegebene Kopie kann Workspace nicht zurückholen.

Einzelne Authenticator-Einträge können Sie im Authenticator löschen. Beim Löschen der Workspace-App-Daten oder Deinstallieren der App wird auch ihr lokaler Authenticator-Speicher entfernt. Gesondert gespeicherte Backup-Dateien werden dadurch nicht gelöscht; entfernen Sie diese beim gewählten Speicheranbieter.

Weitere Datenschutzrechte und wesentliche Änderungen

schukai verkauft keine personenbezogenen Daten.

Die in diesen Hinweisen beschriebenen Datenverarbeitungen und Kontaktwege gelten auch bei Nutzung außerhalb Deutschlands. Zwingende Rechte nach dem jeweils anwendbaren Datenschutzrecht bleiben erhalten und sind nicht auf die ausdrücklich genannten DSGVO-Rechte beschränkt. Je nach anwendbarem Recht und seinen Voraussetzungen können insbesondere die Bestätigung einer Verarbeitung, Auskunft, Berichtigung, Löschung, Anonymisierung oder Sperrung unzulässig oder nicht mehr erforderlich verarbeiteter Daten, Datenübertragbarkeit sowie Widerspruch und Widerruf einer Einwilligung verlangt werden. Anfragen zu von schukai verarbeiteten Daten können an hey@schukai.com gerichtet werden. Eine Beschwerde bei einer zuständigen Datenschutzaufsicht bleibt möglich.

Soweit die brasilianische LGPD auf die Verarbeitung anwendbar ist, bleiben insbesondere die dort vorgesehenen Rechte auf Bestätigung und Zugang, Berichtigung, Anonymisierung, Sperrung oder Löschung nicht erforderlicher, übermäßiger oder rechtswidrig verarbeiteter Daten, gesetzlich vorgesehene Datenübertragbarkeit, Informationen über Empfänger sowie über die Möglichkeit und Folgen einer verweigerten Einwilligung, Widerruf und einwilligungsbezogene Löschung erhalten. Gesetzliche Ausnahmen und Aufbewahrungspflichten gelten weiterhin. Anfragen können über den genannten Datenschutzkontakt gestellt werden; die Beschwerdemöglichkeit bei der ANPD bleibt unberührt.

Wenn sich die beschriebene Verarbeitung wesentlich ändert, informieren wir die betroffenen Nutzer ausdrücklich über die Änderung, ihren Beginn, ihre Folgen und die einschlägigen Rechte. Bei Änderungen einer App-Funktion erfolgt die Information durch einen hervorgehobenen Hinweis in der App, bevor die betroffene Verarbeitung beginnt. Betrifft eine Dienst- oder Supportänderung auch ältere App-Fassungen, stellen wir rechtzeitig vor ihrem Beginn zusätzlich eine geeignete direkte Information über einen vorhandenen, rechtmäßig nutzbaren Kontakt- oder Dienstkanal sicher. Eine still geänderte Website oder die bloße Veröffentlichung eines Updates genügt dafür nicht. Erforderliche Einwilligungen werden vor der davon abhängigen Verarbeitung eingeholt. Eine Datenschutzinformation ist keine Zustimmung zu einer Vertragsänderung.