Antwort
Technisches Monitoring kann Erreichbarkeit, Antwortzeiten, Ressourcen, Fehlerraten, abgelaufene Zertifikate und Warteschlangen überwachen. Für Geschäftsanwendungen reicht das nicht. Zusätzlich müssen fachlich blockierte Vorgänge sichtbar sein: ein Auftrag ohne ERP-Bestätigung, ein nicht veröffentlichbares Produkt oder eine seit Stunden wartende Synchronisation.
Welche Alarme sinnvoll sind, hängt vom Prozess ab. Zu viele unklare Meldungen führen dazu, dass niemand reagiert. Deshalb benötigt jeder relevante Alarm eine Bedeutung, Priorität, Empfänger und erwartete Aktion. Fremdsysteme können außerhalb der direkten Kontrolle liegen; die eigene Integration sollte deren Ausfall dennoch erkennen und Daten kontrolliert zurückhalten. Monitoring und Alarmbereitschaft sind Betriebsleistungen und müssen vertraglich zu den gewünschten Zeiten passen.
Redaktioneller Stand: 3. September 2026
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