Antwort
Zunächst werden Quellen und Überschneidungen inventarisiert: ERP, Shop, Tabellen, Dateifreigaben, Lieferantendaten und manuelle Texte. Danach folgt ein Zielmodell mit klaren Feldbedeutungen. Dubletten, Einheiten, Kategorien, Attributnamen und Variantenbeziehungen werden anhand von Regeln und Stichproben bereinigt.
Eine Vollautomatik ist selten sinnvoll. Regeln können viele Fälle bearbeiten, aber fachlich unklare Produkte brauchen eine Klärliste mit Verantwortlichem. Testimporte zeigen, welche Informationen verloren gingen oder falsch zugeordnet wurden. Vor dem endgültigen Wechsel werden Mengen und kritische Beispiele abgeglichen. Historische Dateien können in einem Archiv bleiben, wenn ihre vollständige Strukturierung keinen wirtschaftlichen Nutzen bringt. Der Aufwand hängt stark von der Quelldatenqualität ab und sollte nicht allein nach Anzahl der Datensätze geschätzt werden.
Redaktioneller Stand: 3. September 2026
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