Antwort
Ein Check ist sinnvoll, wenn der Projektumfang stark von unbekannten Daten, Fremdsystemen oder bestehendem Quellcode abhängt. Beispiele sind eine Altanwendung ohne Dokumentation, eine komplexe ERP-Shop-Verbindung oder ein unternehmensweiter Prozess mit mehreren widersprüchlichen Varianten. Ein verbindlicher Umsetzungspreis wäre hier ohne Untersuchung entweder riskant hoch oder unrealistisch niedrig.
Der Check wird als eigenes Arbeitspaket begrenzt. Mögliche Ergebnisse sind Prozessbild, System- und Dateninventar, technische Machbarkeit, Risikoliste, erster Lieferumfang, Abnahmekriterien und Optionen mit Kostenspannen. Er darf nicht zu einer endlosen Beratungsphase ohne Entscheidung werden. Der Kunde sollte die Ergebnisse in einer nutzbaren Form erhalten und danach entscheiden können, ob, mit wem und in welcher Reihenfolge er umsetzt.
Redaktioneller Stand: 3. September 2026
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