Antwort
Oft ist das ERP für kaufmännische Stammdaten, Preise oder Bestände führend, aber nicht automatisch für alle Produktinhalte. Marketingtexte, Bilder, technische Merkmale und kanalspezifische Informationen können in einem PIM, Workspace oder einer Commerce-Anwendung verantwortet werden. Entscheidend ist eine Feld- und Prozesszuordnung, nicht die pauschale Aussage „alles kommt aus dem ERP“.
Auch beim Bestand muss die Bedeutung geklärt werden. Physischer Bestand ist nicht gleich verkaufsfähige Menge. Reservierungen, Sperrbestände, offene Aufträge und Sicherheitsbestände können die Verfügbarkeit verändern. Der Shop darf nur den Wert verwenden, den das führende System als verkaufbar freigibt. schukai dokumentiert deshalb Quelle, Änderungsrecht, Aktualisierungsintervall und Konfliktbehandlung je relevanter Datenart.
Redaktioneller Stand: 3. September 2026
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