Antwort
Eine Übergabe ist möglich, wenn Rechte, Quellcodezugang, Dokumentation, Build- und Deploymentweg sowie Betriebsgrenzen im Vertrag vorgesehen sind. Bei individuell entwickelten Komponenten kann ein anderes Team nach Einarbeitung übernehmen. Für lizenzierte schukai-Produkte gelten dagegen die vereinbarten Nutzungs- und Betriebsrechte; eine vollständige Übertragung des Produktkerns ist daraus nicht automatisch ableitbar.
Partner sollten deshalb schon beim Start unterscheiden, welche Teile projektspezifisch, welche standardisiert und welche durch Fremddienste gebunden sind. Eine gute Übergabe umfasst nicht nur Dateien, sondern auch Versionsstände, offene Risiken, Testfälle, Konten und einen definierten Übergabezeitraum. Sie beseitigt nicht jede Einarbeitung, verhindert aber, dass der Kunde wegen fehlender Grundlagen faktisch eingeschlossen bleibt.
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Redaktioneller Stand: 3. September 2026
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