Antwort
Für eine dauerhafte Entwicklungsverantwortung wird in der Regel der vollständige, tatsächlich verwendete Quellcode benötigt – einschließlich Build-Dateien, Konfigurationen, Datenbankmigrationen und relevanter eigener Bibliotheken. Ein ZIP-Archiv mit einigen Dateien reicht nicht, wenn produktive Komponenten, private Pakete oder Deploymentskripte fehlen. Auch der aktuelle Stand muss eindeutig zur laufenden Version passen.
Für eine reine Betriebsanalyse oder Schnittstellenanbindung kann es Fälle geben, in denen kein vollständiger Quellcode nötig ist. Dann bleibt die Verantwortung aber entsprechend begrenzt. Fehlt der Quellcode dauerhaft, sind häufig nur äußere Stabilisierung, Datensicherung, Isolation oder eine Neuentwicklung möglich. Vor jeder Übernahme sollten außerdem Rechte und Lizenzen geprüft werden. Technischer Zugriff allein bedeutet noch nicht, dass schukai den Code ändern oder weitergeben darf.
Redaktioneller Stand: 3. September 2026
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