Release-Historie 9.x

Diese Seite fasst die kundensichtlichen Workspace-Releases der Hauptversion 9.x zusammen.

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Workspace 9.0.0

20.10.2026 Major Kuratiert

Workspace 9.0 verbessert Commerce-Dokumente, Preisangaben und die Einrichtung des E-Mail-Versands. Dokumenttexte lassen sich je Workspace übersetzen; Rechnungen und Auftragsbestätigungen behalten auch bei langen Positionen ihren vollständigen Inhalt. Grundpreise nutzen den Varianteninhalt; Preisvergleiche folgen den freigegebenen Marktregeln.

Highlights

Commerce-Dokumente auf Deutsch und Englisch erstellen

Zehn Standarddokumente verwenden gemeinsame Bausteine für Kopf, Positionen, Summen und Fußbereich. In der Dokumentverwaltung können Administratoren die Laufzeittexte weiterer aktivierter Sprachen vollständig pflegen. Fehlende Texte blockieren die finale Ausgabe; eine Vorschau kennzeichnet einen englischen Ersatztext zur Diagnose.

Grundpreise aus dem Varianteninhalt berechnen

Für Varianten lässt sich der Inhalt je verkaufter Basiseinheit hinterlegen, etwa 500 Milliliter pro Stück. Daraus berechnet Workspace den Grundpreis pro Liter oder Kilogramm. Shopcloud zeigt ihn auf Produktkarten und Produktdetailseiten neben dem Verkaufspreis an.

Upgrade-Hinweise

Schema-Baseline steigt von 94 auf 100

Migration

Planen Sie das Update vom veröffentlichten Stand 8.8.0 mit verifiziertem Backup und dem Deployment-Plan der exakten Zielversion. Die Vorprüfung blockiert das Update bei noch aktiven Importen aus dem alten Ausführungsmodell. Planen Sie deren Abschluss vor dem Wechsel ein; die Migration ergänzt keine historischen Ausführungsversuche. Vor der Schemaanhebung müssen aktive Quellinstanzen drainieren und stoppen. Nach dem Update darf eine ältere Runtime die angehobene Datenbank nicht öffnen. Historische Sendungen und Dokumente werden nicht nachträglich mit neuen Nummern oder Inhalten befüllt.

Wirksame Workflowbindung vor verwalteten Stornos prüfen

Manuelle Aufgabe

Für die verwaltete Stornomitteilung muss Workflowversion 7 ausdrücklich veröffentlicht, aktiviert und für die betreffende Instanz wirksam sein. Ein Softwareupdate ersetzt keine bestehende Workflowbindung. Die Mitteilung ersetzt keine steuerliche Korrekturrechnung.

Ausstellerstandort und zusätzliche Dokumentsprachen vorbereiten

Manuelle Aufgabe

Wählen Sie den Ausstellerstandort im Commerce-Profil und hinterlegen Sie eine gültige IANA-Zeitzone. Bestehende ungebundene Rechnungsentwürfe benötigen eine ausdrückliche Initialisierung; bereits gebundene und versiegelte Ausstellerwerte bleiben erhalten. Für zusätzliche aktivierte Dokumentsprachen müssen alle benötigten Laufzeittexte vollständig gepflegt sein.

Bestehende Mailinstallationen behalten den verifizierten Aktivierungspfad

Kompatibilität

Die erstmalige Mailbox-Aktivierung ist ausschließlich für echte Neuinstallationen mit bekannter, bisher ungenutzter Aktivierungshistorie verfügbar. Bestehende Installationen mit unbekannter Historie erhalten keine nachträgliche Zulassung. Dort bleibt die Aktivierung über eine vorverifizierte E-Mail-Adresse erforderlich.

Go-SDK-Imports auf /v9 umstellen

Manuelle Aufgabe

Für Workspace 9.0.0 verwenden Sie das passende Go-SDK mit go get git.schukai.me/releases/nucleus-sdk-go/v9@v9.0.0. Passen Sie bestehende Imports von /v8 auf /v9 an. Go 1.26 und HTTP-API v1 bleiben unverändert; SDK- und Workspace-Version müssen übereinstimmen.

Weitere Updates

Lange Dokumentpositionen lesbar ausgeben

Rechnungen, Stornomitteilungen und Auftragsbestätigungen geben langen Positionstexten mehr Platz, ohne Texte zu kürzen oder die Schrift zu verkleinern. Hinweise zur Anpassung stehen in der Administrationsdokumentation zu Dokumentlayouts und PDF-Rendering.

Seitenumbrüche in Bestellungs-PDFs korrigiert

Ein Fehler bei Seitenumbrüchen und Seitenzahlen der aktuellen Standardvorlage für Einkaufsbestellungen ist behoben. Er konnte Schlusshinweise und Fußbereich auf eine zusätzliche Seite verschieben.

Lieferscheinnummern bei Wiederholungen behalten

Ein Shipment erhält beim ersten finalen Lieferscheinversuch eine fortlaufende Nummer. Spätere Revisionen und Wiederholungen verwenden dieselbe Nummer, auch nach einem Render- oder Ablagefehler. Vorschauen und Lieferavise reservieren keine Lieferscheinnummer.

Preisvergleiche und Einheiten eindeutig zuordnen

Preisvergleiche und UVP-Angaben werden an die konkrete Preisrevision und die freigegebenen Marktregeln für Deutschland, Österreich oder die Schweiz gebunden; ohne Marktfreigabe werden sie nicht ausgegeben. Bestehende Zuordnungen bleiben lesbar, wenn eine Mengeneinheit deaktiviert wird. Für neue Zuordnungen ist diese Einheit gesperrt. Referenzierte Einheiten lassen sich nicht löschen.

Ausstellerdaten und Steuerregistrierung festhalten

Neue Rechnungen binden den gewählten Organisationsstandort des Ausstellers und dessen Zeitzone. Leistungsdaten werden aus den zugehörigen Vorgängen ermittelt; unvollständige Grundlagen blockieren die Finalisierung. UBL-Rechnungen und Gutschriften geben eine hinterlegte Steuerregistrierung getrennt von der Umsatzsteuer-ID aus.

Stornomitteilungen getrennt vom Original aufbewahren

Der verwaltete Stornoablauf erzeugt eine eigene Mitteilung aus domainvalidiertem XML, HTML und PDF. Erst die vollständige Veröffentlichung schließt den Storno ab. Rechnungsnummer, Originalbeleg und Verweis auf das Original bleiben erhalten; die Mitteilung ist keine neue Rechnung oder Gutschrift und keine Zusage von EN16931- oder KoSIT-Konformität.

Ersten E-Mail-Versand über die eigene Mailbox aktivieren

Bei einer echten Neuinstallation kann der erste Systemtransport über dieselbe lokale Owner-Sitzung und deren eigene Mailbox aktiviert werden. Domainprüfung, TLS und Verbindungstest bleiben erforderlich. Dieser Nachweis verifiziert die Konto-E-Mail-Adresse nicht und lässt sich nach der ersten Aktivierung oder Deaktivierung nicht wieder öffnen.

Kundenwert mit gebündelten Abfragen berechnen

Die Kundenwertberechnung zählt Marketingattributionen für mehrere Kostenpositionen in gebündelten Abfragen. Kundenzuordnung, Zeiträume, Tracking-Links, anteilige Kosten und Währungsgruppen bleiben erhalten. Vertriebsaktivitäten werden in derselben Reihenfolge verarbeitet, ohne zuvor alle Ergebniszeilen im Speicher zu sammeln.

Abgebrochene Uploadanfragen auch beim Datenbankzugriff beenden

Beim Berechtigungscheck vor einem Upload beendet ein Requestabbruch oder eine überschrittene Frist auch das Warten auf eine Datenbankverbindung. Tenantprüfung, Zugriffsrechte und öffentliche Fehlerantworten bleiben erhalten.

AI-Fähigkeiten für Inbox-Listen einmal ermitteln

Für eine nicht leere Inbox-Liste ermittelt Workspace die verfügbaren AI-Fähigkeiten einmal pro Anfrage; bei leeren Listen entfällt dieser Schritt. Berechtigungen und Schreibaktionen werden weiterhin für jeden Eintrag geprüft.

Verspätete Erreichbarkeitsmeldungen berücksichtigen

Eine verspätet eintreffende Statusmeldung setzt den zuletzt gesehenen Zeitpunkt eines Operators nicht mehr zurück. So bleibt die Erreichbarkeitsanzeige beim bisherigen Zeitgrenzwert korrekt, auch wenn Meldungen in anderer Reihenfolge eintreffen.

Promotionauswahl beim Speichern administrativer Warenkörbe erhalten

Der bestehende Detaildialog überträgt die Promotionauswahl als Liste von Kennungen. Beim Speichern bleiben vorhandene Anfrageheader erhalten; jeder Speicherklick erhält einen eigenen Idempotenzschlüssel.