Release-Historie 6.x
Diese Seite fasst die kundensichtlichen Workspace-Releases der Hauptversion 6.x zusammen.
Workspace 6.1.0
27.06.2026 Minor Kuratiert
Workspace 6.1.0 schärft Versandkonditionen, Google-Merchant-Ausspielung und Lager-/Organisationsstandorte. Commerce-, Produkt- und Lagerteams arbeiten mit klareren Stammdaten, belastbareren Readiness-Hinweisen und eindeutigeren Anlieferkontexten.
Highlights
Versandkonditionen sind die zentrale Quelle für Versandpreise
Einfache Pauschal- und Gewichtstarife werden jetzt als Versandkonditionsraten innerhalb von Versandkonditionen gepflegt; der alte Versandkostenpfad ist nicht mehr der aktive Preisvertrag. Commerce-Teams pflegen Paketpreise, Gewichtspreise, Lieferzonen, Mindestpreise und Prioritäten an einer Stelle unter Handel > Stammdaten > Versand > Versandkonditionen. Freigrenzen für kostenlosen Versand werden nach der Konditionsberechnung konsistent in Warenkorb, Steuer- und Snapshot-Summen berücksichtigt.
Wareneingangsstellen hängen an Organisationsstandorten
Eigene Adressen werden als Organisationsstandorte mit Standortfunktionen, Servicezeiten und Kontakten gepflegt. Lager-Facilities verweisen auf diese Standorte, und Einkaufsbestellungen wählen die passende Wareneingangsfunktion für den Lieferadress-Snapshot. Lager- und Einkaufsteams halten damit Adresse, Torzeiten und Ansprechpartner getrennt, statt dieselben Angaben in Lager- und Bestellkontexten doppelt zu pflegen.
Google Merchant nutzt dieselben öffentlichen Produktbilder wie der Shop
Product Channel Sync verwendet für Google Merchant die gemeinsame öffentliche Produktmedienprojektion. Fehlt ein spezielles Google-Merchant-Zweckbild, kann das öffentliche primäre Produktbild mit Readiness-Warnung genutzt werden; nicht mehr readiness-fähige Produkte werden anhand vorhandener Provider-Referenzen aus Google entfernt. Administratoren prüfen Bindings und Readiness unter Handel > Stammdaten > Profile & Kanäle > Produktkanäle und in der Dokumentation zu Google Merchant Center.
Upgrade-Hinweise
Für diesen Release sind keine adminrelevanten Upgrade-Hinweise dokumentiert.
Weitere Updates
Snippet-Readiness ist in der Systemansicht sichtbar
Die System-Readiness zeigt, ob Snippet-Projection-Runtime und serverseitiger Rebuild-Pfad verfügbar sind. Betreiber erkennen damit fehlende Voraussetzungen direkt in der Betriebsbereitschaft statt erst über fehlende Ausgabe oder fehlgeschlagene Rebuilds.
Posteingangs-Dokumentation benennt die Übernahmeregel klarer
Die öffentliche Posteingangsseite stellt wieder klar, dass Workspace ein Item nicht still übernimmt. Nutzer sehen dadurch deutlicher, wann eine Zuordnung bewusst geprüft werden muss.
Workspace 6.0.0
26.06.2026 Major Kuratiert
Workspace 6.0.0 stärkt Google-Merchant-Ausspielung, PIM-Routenpflege und öffentliche Katalogsuche. Commerce- und Produktteams können Versandkonditionen, Produktinhalte, Routen und Attribute klarer kontrollieren, während Administratoren Page Audiences und öffentliche Analytics stabiler betreiben. Die Änderungen konzentrieren sich auf belastbarere Veröffentlichungspfade für Shops, Produktkanäle und öffentliche Seiten.
Highlights
Google Merchant Sync übernimmt Versandservices und räumt nicht mehr gültige Produkte auf
Product-Channel-Bindings für Google Merchant können Workspace-Versandkonditionen als Google Shipping Services synchronisieren und Produkte über Shipping Labels passenden Versandregeln zuordnen. Der Sync ersetzt nur Services mit dem konfigurierten Prefix, entfernt stale ProductInputs aus Google und bewertet Versandgewicht nur dann als blockierend, wenn die Merchant-Versandeinstellungen es wirklich benötigen. Commerce-Teams prüfen die Zuordnung unter Handel > Stammdaten > Profile & Kanäle > Produktkanäle und in der Administrationsdokumentation zu Google Merchant Center.
Produkt-Routen verwenden den primären öffentlichen Produktinhalt
Produkt-Routen akzeptieren nur noch Produktinhalte mit dem konfigurierten primären öffentlichen ProductContent-Zweck. Readiness-Hinweise zeigen vor dem Anlegen, wenn Produktinhalte oder Vertriebskanäle fehlen, und verweisen je nach Kontext auf den Inhalte-Tab der Variante oder auf die globale Produktinhalts- und Vertriebskanalpflege. Produktteams finden die Pflege unter PIM > Ausspielung > Produkt-Routen und in Varianten-Details im Routen-Tab.
SEO-Metadaten liegen nicht mehr an der Produkt-Route
Produkt-Routen enthalten nur noch URL-Schlüssel, Zeitfenster und Status. Öffentliche SEO-Metadaten kommen aus dem konfigurierten ProductContent-SEO-Zweck, sodass Teams Produkttexte und SEO-Inhalte an der Inhaltsquelle pflegen und Routen als technische Ausspielung behandeln. Das macht Varianten- und Routendetails übersichtlicher und trennt Veröffentlichung von Content-Pflege.
Page Audiences starten kontrollierter und sind einfacher zu pflegen
Die Verwaltung unter System > IAM > Page Audiences nutzt den neueren Dialogaufbau mit klaren Detailgruppen, Übersetzungen, Gruppen-Auswahl und Hilfetexten. Neue Page Audiences starten inaktiv und Codes werden einheitlich als kontextreiche Upper-Snake-Case-Werte gespeichert, zum Beispiel aus Eingaben mit Leerzeichen oder Bindestrichen. Administratoren können Zielgruppen vorbereiten, beschreiben und erst nach Prüfung aktivieren.
Upgrade-Hinweise
Für diesen Release sind keine adminrelevanten Upgrade-Hinweise dokumentiert.
Weitere Updates
Öffentliche Katalogfilter sind in der Shop-Dokumentation beschrieben
Public Storefronts können öffentliche Produktattribute als Facets und Filter nutzen, zum Beispiel über facet=attributes und attribute[farbe]=rot. Die Entwicklerdokumentation zu Onlineshop-Katalogen und Preisen beschreibt den Einsatz für filterbare Shopseiten.
Varianten-Relationen öffnen mit vollständigem Routenkontext
Varianten-Relationen nutzen eine eigene Detailfläche und lösen verschachtelte Reads und Updates im Variantenkontext korrekt auf. Teams bearbeiten Relationstyp, Zielvariante und Reihenfolge direkter im Varianten-Detail.
Öffentliche Analytics-Buckets bleiben nach Kontext getrennt
Public-Engagement-Aggregationen trennen Produktiv-, Vorschau- und Testkontexte wieder sauber. Betreiber erhalten dadurch stabilere öffentliche Nutzungskennzahlen, ohne historische Ereignisse nachträglich zu verändern.