Glossar
Abonnement
Laufender Commerce-Vertrag aus einer abonnierbaren Produktvariante und ihrer Erstbestellung. Abonnements halten Laufzeit, Abrechnungslogik und Bezug zur ursprünglichen Bestellung zusammen und unterscheiden sich von einmaligen Käufen.
Administratoren
Personen, die Workspace-Organisationen, Benutzer, Rollen, Arbeitsbereiche und fachliche Einstellungen verwalten. Administratoren verantworten Setup, Berechtigungen, Stammdaten und Betriebsprüfungen; sie sind nicht automatisch fachliche Bearbeiter aller Datensätze.
Angebot
Kaufmännischer Vorgang oder Dokumentkontext für ein Kundenangebot. Ein Angebot hält Kundendaten, Positionen, Preise, Steuerkontext und Gültigkeit zusammen; technische oder englische Integrationskontexte verwenden teilweise Quote.
Arbeitsbereich
Fachlicher Kontext, in dem Benutzer Datensätze, Prozesse und Aufgaben bearbeiten. Benutzer wählen nach der Anmeldung den Arbeitsbereich, in dem sie arbeiten möchten; technische Datenisolation, Rollen und Ressourcen bleiben über den zugehörigen Mandanten geregelt.
Arbeitsvertrag
Workflow-gebundener Vertrag für Beschäftigungsbedingungen. Arbeitsverträge liefern unter anderem Gültigkeit, Wochenstunden und vertraglichen Urlaubsanspruch.
Attribut
Konkretes Merkmal oder Datenfeld, das eine Produktfamilie, Produktvariante oder ein fachliches Objekt beschreibt. Attribute haben Datentyp, Label und optional Regeln für Pflichtangaben, Wertebereiche oder Veröffentlichbarkeit.
Attribut-Werteliste
Vorgegebene Liste erlaubter Werte für ein Attribut. Wertelisten verhindern uneinheitliche Schreibweisen und erleichtern Filter, Vergleiche und Auswertungen.
Attributsatz
Gruppe von Properties für einen fachlichen Kontext, zum Beispiel Produktmerkmale, Mitarbeiter-Stammdaten oder Vertragsattribute. Im PIM legt der Attributsatz die Struktur einer Produktfamilie fest; die eigentlichen Werte pflegen Teams danach an Familie oder Variante.
Auftragsfertigung
Fertigungsfolgeprozess, der aus einer Bestellung entsteht, wenn eine physische Variante nach Auftrag finalisiert, montiert oder gefertigt wird.
Benutzerkonto / Identity
Globales Konto einer Person, mit dem sie sich anmeldet. Das Benutzerkonto ist nicht dasselbe wie eine Person im Arbeitsbereich; erst eine Mitgliedschaft verbindet das Konto mit einem Mandanten, Rollen und fachlichen Arbeitsbereichen. Identity verwenden die Docs nur, wenn technische Login- oder Migrationskontexte gemeint sind.
Berechtigung
Konkretes Recht für eine Aktion oder einen Bereich. Berechtigungen steuern, ob Workspace eine Aktion anzeigt, erlaubt oder blockiert, und bilden zusammen mit Rollen und Mitgliedschaften den fachlichen Zugriffskontext.
Beschäftigungsbezug
Zuordnung einer Person zu Arbeitgeber, Personalnummer, Position, Abteilung und Arbeitsstandort. Der Beschäftigungsbezug ist organisatorisch und ersetzt keinen Arbeitsvertrag.
Bestand
Buchbare Menge einer Produktvariante an einem Lagerort oder in einem Tracking-Kontext. Bestand entsteht aus Bewegungen wie Wareneingang, Reservierung, Inventurkorrektur, Picking oder Warenausgang und sollte nicht als frei editierbarer Stammdatensatz verstanden werden.
Bestellung
Kaufmännischer Folgevorgang aus Warenkorb, Angebot oder Checkout. Eine Bestellung hält bestätigte Positionen, Preise, Kundendaten und Status zusammen und kann nach Freigabe Versand-, Liefer- oder Rechnungsprozesse auslösen.
Betriebsbereitschaft
Administrationssicht unter System > Betrieb > Betriebsbereitschaft. Sie zeigt redigierte Readiness-Checks für Betrieb, Verbindungen und systemweite Verträge. Prüfen Sie diese Sicht nach Setup, Updates und Tenant Init, bevor Sie fachliche Funktionen produktiv nutzen.
Bring your own Design
Produktprinzip für eigene Oberflächen, Dashboards, Portale oder Apps auf dem headless Workspace-Kern. Die mitgelieferte Workspace-Oberfläche bleibt der Standardclient; eigene Clients nutzen veröffentlichte Discovery-, Ressourcen- und API-Verträge statt interne Implementierungsdetails.
brutto/netto
Preis- oder Betragssicht mit Steueranteil (brutto) oder ohne Steueranteil (netto). Die richtige Sicht hängt von Kundengruppe, Vertriebskanal, Steuerkontext und Dokumentart ab.
Cart Token
Technischer Verweis auf einen öffentlichen Warenkorb. Ein Cart Token bindet den Warenkorb an einen Browser- oder Integrationskontext, ohne interne Sitzungsdetails offenzulegen.
Chance
Qualifizierte Verkaufschance im CRM-Prozess. Eine Chance beschreibt Potenzial, Phase, Verantwortliche und nächsten Schritt, bevor daraus ein Angebot, Auftrag oder verlorener Vorgang wird.
Charge
Nummer für eine mengeführte Gruppe gleicher Ware. Chargen können Teilmengen enthalten und müssen bei Teilversand oder Korrektur nachvollziehbar fortgeführt werden.
COGS
Abkürzung für Cost of Goods Sold. COGS entspricht dem Wareneinsatz verkaufter Ware und wird für Margenberichte aus den beim Bestand entstandenen Kostenwerten gelesen.
Commerce
Fachbereich für Angebote, Warenkörbe, Bestellungen, Preise, Checkout, Storefront-Kontexte und kaufmännische Produktveröffentlichung. Commerce verbindet Produktdaten, Vertriebskanäle, Kundengruppen, Zahlungsregeln und Fulfillment-Vorbereitung.
Commerce-Profil / Commerce Profile
Kaufmännischer Regelkontext für Verkaufsvorgänge. Ein Commerce-Profil ordnet unter anderem Preis-, Steuer-, Checkout- oder Dokumentlogik für den passenden Kontext ein. Die öffentliche Storefront setzt kein Commerce-Profil selbst, sondern verwendet die vom Server aufgelösten Ergebnisse.
Compliance-Anforderung
Normative Pflicht, interne Vorgabe oder Audit-Kriterium, das im Compliance-Bereich verfolgt wird.
Compliance-Prüfung
Konkrete Ausführung einer Kontrolle für einen Zeitraum. Prüfungen haben Status, Zuständigkeit, Frist und Nachweise.
Connector-Katalog
Kundennaher Überblick über typische Systeme, Integrationswege, Datenflüsse und Prüfstatus. Der Connector-Katalog ist kein Marketplace und keine Zusage für fertige native Drittanbieter-Connectoren; er hilft, Integrationsaufwand und Datenrichtung einzuordnen.
Contact Form Key
Öffentlicher Schlüssel für ein veröffentlichtes Kontaktformular. Websites und Integrationen verwenden ihn, um Einsendungen dem richtigen Formular zuzuordnen.
Content Hub
Bereich für wiederverwendbare redaktionelle Inhalte mit Inhalt, Revision, Rendition und Publication. Nutzen Sie den Content Hub für FAQ-, Blog-, Landingpage-, Briefing- und Kampagneninhalte. Verwechseln Sie ihn nicht mit dem Site Manager: Websites, Routen, Navigation, Domains, Builds und Releases bleiben dort.
Contract
Workflow-gebundener Vertrag für rechtliche, kaufmännische, HR- oder compliance-relevante Bindungen. Contracts liefern Vertragsstatus, Vertragsattribute, Sichtbarkeit und Fristen für andere Bereiche.
Country-Scope
Länderbezogene Einschränkung für Commerce-Objekte über direkte Länder und regionale Gruppen. Country-Scopes helfen, Preise, Zahlungsarten, Versandlogik oder Steuerregeln nur für passende Zielmärkte anzuwenden.
CRM
Fachbereich für Kunden, Leads, Opportunities, Aktivitäten und vertriebliche Nachverfolgung. CRM bündelt Kontaktarbeit, Verkaufschancen und kundenbezogene Vorgänge, ohne Commerce-Dokumente oder Vertragslogik zu ersetzen.
Datenaustausch
Geplanter Austausch von Daten zwischen Workspace und bestehenden Systemen über APIs, Dateien, strukturierte Formate oder projektbezogene Integrationswege. Beim Datenaustausch werden Format, Richtung, führendes System, Identität, Validierung und Fehlerbehandlung bewusst festgelegt.
Deckungsbeitrag I
Nettoerlös minus Wareneinsatz. Der Deckungsbeitrag I zeigt den direkten Ergebnisbeitrag vor weiteren Kostenarten.
Dev-Mode
Zeitlich begrenzter Bearbeitungs- und Vorschauzustand einer Site. Dev-Mode erlaubt Dateiwrites und Entwicklungsvorschau, veröffentlicht aber nichts automatisch.
Docs-Image
Eigenständiges statisches Image für öffentliche Dokumentation. Es ist keine Workspace-Site und besitzt keine Site-UUID.
Edge-Veröffentlichung
Technischer gewünschter Zustand einer Tenant Domain für Routing, TLS und Aktivierung am Edge im verwalteten Cloud-Betrieb. Workspace erzeugt die Edge-Veröffentlichung aus verifizierten Tenant Domains und Site-Domain- Bindungen; Betreiber prüfen daran, ob der öffentliche Host technisch bereit ist.
EDI/EDIFACT
Standardisierte elektronische Geschäftsnachrichten für Handel, Logistik, Beschaffung, Lieferanten- und ERP-Prozesse. In den Public Docs beschreibt EDI/EDIFACT eine projektbezogene Integrationsanforderung oder Standardfamilie, keine pauschale Zusage für einen fertigen nativen Connector.
Einkaufsbestellung
Bestellung an einen Lieferanten im Einkaufsprozess. Einkaufsbestellungen steuern Beschaffung, erwartete Liefermengen und Wareneingänge; sie sind nicht dasselbe wie Kundenbestellungen im Verkauf.
Einkaufspreis
Preis, den ein Lieferant für eine Variante oder ein Einkaufsziel nennt. Einkaufspreise werden in Lieferantenpreislisten mit Positionen und Staffeln gepflegt.
Entwickler
Nutzer, die Workspace verwenden, um eigene Anwendungen, Integrationen, Websites oder Automationen zu bauen. Entwickler arbeiten mit öffentlichen APIs, Discovery, CLI, Site-Dateien und dokumentierten Verträgen; interne Repository-Strukturen sind dafür nicht vorausgesetzt.
Erfüllungsstrategie
Operative Entscheidung für physische Produktvarianten. Die Erfüllungsstrategie legt fest, ob eine verkaufte Variante aus Lagerbestand, als Nachlieferung, per Direktversand, über Fertigung oder über auftragsbezogene Beschaffung erfüllt wird. Details finden Sie in Fulfillment-Strategien wählen.
Facette
Zählende Suchverfeinerung für eine aktuelle Ergebnismenge, zum Beispiel nach Kategorie. Facetten helfen Besuchern, Suchergebnisse einzugrenzen. Sie ersetzen keinen Kategoriebaum und keine dauerhafte Navigationsstruktur.
Fertigung
Fachbereich für Fertigungspläne, Arbeitsplätze und Fertigungsaufträge. Fertigung beschreibt, wie physische Produkte hergestellt, montiert, finalisiert oder umgearbeitet werden.
Fertigungsauftrag
Konkrete operative Ausführung eines freigegebenen Fertigungsplans. Ein Fertigungsauftrag kann Material verbrauchen, ein Ergebnis erzeugen und nach ausdrücklicher Bestätigung Lagerbewegungen buchen.
Fertigungsplan
Freigegebene oder vorbereitete Vorlage für Material, Ergebnis und Arbeitsgänge einer Fertigung. Freigegebene Planrevisionen bleiben stabil und dienen als Grundlage für Fertigungsaufträge.
Freeze
Auslieferung einer Site aus einem stabilen statischen Release-Stand.
gekaufte Produkte
Aus freigegebenen Bestellungen abgeleitete Produktansicht im Kundenkonto. Die Sicht hilft Nutzern beim Wiederfinden und Nachbestellen, ersetzt aber keine vollständige Bestellhistorie.
Grundpreis
Vergleichspreis auf eine festgelegte Bezugsmenge, zum Beispiel 100 g, 1 kg oder 1 l. Grundpreise helfen Kunden, Packungsgrößen oder Mengen besser zu vergleichen.
Headless-Handoff
Browsergestützter Anmeldeablauf, bei dem ein interaktiver Client die Anmeldung über den Browser abschließt und danach eine freigegebene Workspace-Sitzung erhält.
Herstellerteilenummer
Originalteilenummer des Herstellers. Sie hilft, denselben Herstellerartikel über mehrere Lieferanten hinweg zu erkennen. Die Herstellerteilenummer wird wie die Lieferanten-SKU an der Position einer Lieferantenpreisliste gepflegt.
Identity Provider
Technischer Dienst, dem Anwendungen für Anmeldung, Identitätsinformationen und Sitzungsereignisse vertrauen. In Workspace-Kontexten beschreibt der Begriff SSO- und OIDC-Integration, nicht ein normales Benutzerkonto.
Import-Job
Asynchroner Dateiimport, der Daten prüft, verarbeitet und ein strukturiertes Ergebnis mit Status, Zählern und Fehlerdetails liefert.
Ingest Receipt
Tenant-gebundene technische Quittung für einen authentifizierten Usage-Ingest-Batch. Sie dokumentiert Annahme, Idempotenz und Verarbeitungsspur, ohne fachliche Nutzung neu zu bewerten.
Inhaltsprofil
Zuordnung zwischen Inhaltsschema, Produktfamilie, optionalem Vertriebskanal und optionaler Sprache. Workspace übernimmt den Zweck aus dem Schema und nutzt Inhaltsprofile, um den passenden Pflegevertrag für Produktinhalte zu wählen.
Inhaltsschema
Versionierter Feldvertrag für strukturierte Produktinhalte. Ein Inhaltsschema beschreibt, welche Felder für einen bestimmten Zweck gepflegt werden sollen.
Integration
Geplante Verbindung zwischen Workspace und einem bestehenden System, einer eigenen Anwendung oder Middleware. In öffentlichen Texten ist Integration der Oberbegriff; Anbindung beschreibt den konkreten Verbindungsvorgang mit Protokoll, Datenrichtung und Betriebskonzept.
Inventory
Fachbereich für Lager, Bestände, Wareneingänge, Reservierungen, Picking, Warenausgänge, Inventuren und Tracking-Einheiten. Inventory beschreibt operative Bestandsführung; kaufmännische Preise und Checkout-Regeln liegen in Commerce.
Inventur
Physische Zählung von Bestand. Eine Inventur vergleicht gezählte Mengen mit einem Snapshot und bucht bestätigte Differenzen nachvollziehbar als Korrekturbewegung.
Kanalprofil
Zielkontextspezifische Mapping-, Pflichtfeld- und Validierungsregel für Produktprojektionen oder Produktfeeds. Kanalprofile halten fest, welche Produktdaten ein externer Kanal erwartet und wie Workspace sie vorbereitet.
Kategorie
Fachliche Gruppierung von Produkten oder Produktfamilien. Kategorien helfen, Sortimente, Pflege und öffentliche Produktlisten zu strukturieren. Eine Kategorie ist nicht automatisch eine vollständige Storefront-Navigation.
Kategorienavigation
Storefront-Navigation, die Besucher über Kategorien zu Produktlisten oder Landingpages führt. Eine Kategorienavigation kann Facetten anzeigen, braucht für hierarchische Menüs aber einen eigenen öffentlichen Navigations- oder Kategoriebaum-Vertrag.
Kaufmengenregel
Regel, die festlegt, in welchen Mengen eine Produktvariante gekauft oder bestellt werden darf. Typische Regeln betreffen Mindestmenge, Schrittweite, Höchstmenge oder Verpackungseinheiten.
Kontrolle
Operative Prüfmethode zu einer Compliance-Anforderung. Kontrollen legen fest, wer prüft, wie oft geprüft wird und welche Fristen gelten.
Kubernetes
Container-Orchestrierungsplattform für Deployments, Services, Ingress, Secrets und persistente Volumes. In den Public Docs steht Kubernetes für den Betriebsweg in eigener oder verwalteter Infrastruktur, nicht für eine Fachfunktion in Workspace.
Kundengruppe / Customer Group
Kaufmännische Gruppierung von Kunden oder Warenkörben. Kundengruppen können beeinflussen, welche Preise, Preislisten, Zahlarten, Sichtbarkeiten oder Freigaben im aktuellen Kontext gelten. Der Server löst die Kundengruppe aus Login-, Firmen- oder Gastkontext auf.
Ladungsträger
Physischer Träger für Waren- oder Handling-Unit-Bewegungen, zum Beispiel Palette oder Behälter. Ladungsträger helfen, Lagerbewegungen, Wareneingang und Versand operativ zu strukturieren.
Lager
Organisatorischer und physischer Bereich, in dem Bestände geführt werden. Ein Lager enthält Lagerplätze, kann Wareneingangsstellen besitzen und bildet den Kontext für Wareneingang, Reservierung, Picking, Inventur und Warenausgang.
Lagerbestand
Physischer oder buchbarer Bestand von Produktvarianten, Lagerorten und Tracking-Einheiten. Der Begriff ist zu verwenden, wenn tatsächliche Mengen, Reservierungen oder Bewegungen gemeint sind; Lager bezeichnet dagegen den Ort oder Bereich.
Lagerfach
Älterer UI- und Dokumentationsbegriff für einen Lagerplatz. Verwenden Sie in neuen Anleitungen bevorzugt Lagerplatz.
Lagerjournal
Nachvollziehbare Historie der Lagerbewegungen. Das Lagerjournal erklärt, warum sich Bestand verändert hat. Operative Bestandswerte werden daraus abgeleitet.
Lagerplatz
Konkreter physischer Ablageort innerhalb eines Lagers. Lagerplätze strukturieren Bestände, Kommissionierung und Wareneingang und können Kapazitäts- oder Typinformationen tragen.
Lagerplatztyp
Klassifikation eines Lagerplatzes für Kapazitäts- und Belegungslogik. Der Typ beschreibt, wofür ein Lagerplatz geeignet ist, zum Beispiel Standardlagerung, Wareneingang oder Quarantäne.
Lead
Noch nicht vollständig qualifizierter Vertriebs- oder Kontaktanlass. Ein Lead kann aus Formularen, Kampagnen oder manueller Erfassung entstehen und wird später qualifiziert, verworfen oder in eine Chance überführt.
Ledger
Unveränderliches Protokoll fachlicher Buchungen oder Bewegungen. Ledger-Einträge machen nachvollziehbar, wann und warum sich Salden, Bestände oder Ansprüche geändert haben.
Lieferanten-SKU
Artikelnummer, unter der ein Lieferant eine Variante oder ein Einkaufsziel führt. Die Lieferanten-SKU wird an der Position einer Lieferantenpreisliste gepflegt, weil derselbe Artikel bei verschiedenen Lieferanten unterschiedliche Nummern haben kann.
Lieferschein
Versandbegleitendes Dokument mit den gelieferten Positionen einer Sendung. Der Lieferschein beschreibt die Lieferung und ersetzt keine Rechnung.
Lieferzone
Adressbezogenes Liefergebiet für Versandkosten, Versandkonditionen und Lieferoptionen. Lieferzonen verbinden Zieladressen mit Versandregeln und Verfügbarkeiten.
Mandant / Tenant
Technischer und organisatorischer Datenkontext eines Arbeitsbereichs. Fachliche Ressourcen wie Sites, Produkte, Commerce-Konfiguration, Gruppen, Rollen, Workflow-Runtime-Daten und Jobs gehören immer zu einem konkreten Mandanten. In Nutzertexten steht meist Mandant; Tenant bleibt technischen Kontexten vorbehalten.
Mandanteninitialisierung / Tenant Init
Expliziter Setup-Schritt für einen konkreten Mandanten. Tenant Init legt tenant-lokale Runtime-Daten, Konfigurationen, Gruppen, Jobs und optionale Presets an oder gleicht sie ab. Dazu gehören je nach Modul zum Beispiel Commerce-Grundlagen, PIM-Defaults, Lokalisierung, IAM-Gruppen, Workflow-nahe Runtime-Defaults und fachliche Presets. Tenant Init ersetzt nicht die systemweite Workflow-Library.
Marge
Prozentuale Auswertung des Deckungsbeitrags im Verhältnis zum Nettoerlös. Margen helfen, Varianten, Kanäle oder Zeiträume kaufmännisch zu vergleichen.
Marketing-Attribution
Zuordnung von Kampagnenklicks, Conversions und Umsatzbezug zu gepflegten Tracking-Kampagnen, soweit Tracking, Consent und Systembeziehungen passen. Marketing-Attribution ist nicht dasselbe wie reine Newsletter- Versandkennzahlen.
Mischgebinde
Festes Mischgebinde aus mehreren Varianten, zum Beispiel Starterset, Display oder Prepack. Ein Mischgebinde gehört zu einer Trägervariante und kann als eigenes Einkaufs- oder Verkaufsziel verwendet werden, wenn Einkaufbar oder Verkaufbar aktiv ist.
Mitarbeiterprofil
HR-Anker einer Person mit Staff-Rolle. Mitarbeiterprofile verbinden Personen mit Zeiterfassung, Urlaubskonten, Abwesenheiten und HR-Auswertungen.
Monster-System-Shell
Die von der Admin-Site abgeleitete Oberfläche mit Monster-Styles, Split-Panel, Panels, Tree-Navigation und CSS-Theme-Vertrag.
Nachweis
Prüfungsbezogene Evidenz wie Datei, Hash, Snapshot oder Exportartefakt. Nachweise erklären, womit eine Compliance-Prüfung belegt wurde.
Newsletter
Wiederverwendbarer Kommunikationskontext für Listen, Abonnenten, Kampagnen, Abmeldung und Versandkennzahlen.
Newsletter-Kampagne
Geplanter Newsletter-Versand mit Zielgruppe, Vorlage, Versandstatus und auswertbaren Versandkennzahlen.
nucleus-desktop
Technischer Name des Workspace-Desktop-Artefakts für Benutzer.
nucleus-server
Technischer Name des Workspace-Server-Artefakts für Self-Hosting.
nucli
Kommandozeilenwerkzeug für Workspace-Administration, Diagnose, API-Erkundung und Integrationen.
Organisation
Verwaltungseinheit eines Kunden oder Betreibers. Organisationen bündeln Benutzer, Rollen, Arbeitsbereiche und fachliche Einstellungen und helfen, Mandanten und Verantwortlichkeiten aus Kundensicht zu strukturieren.
Packstation
Lagerarbeitsplatz, an dem gepickte Sendungspositionen verpackt, trackingpflichtige Nummern gebunden und der Packabschluss vorbereitet werden. Packstationen gehören zum operativen Versandprozess.
Page
Seitendefinition einer Site. Eine Page beschreibt Seitenart, Sprache, Slug, Titel, Navigation, Inhalte und Container.
PageType
Wiederverwendbare Vorgabe für eine Seitenart. PageTypes setzen Standard-Templates, Assets, Container und Sitemap-Regeln.
Person
Zentraler Datensatz für einen Menschen im Arbeitsbereich. Eine Person kann interner Mitarbeiter, externer Kontakt oder Self-Service-Nutzer mit Benutzerkonto sein.
Pick-Fehlmenge
Fachlicher Ausnahmefall, bei dem eine Pickposition nicht vollständig aus dem vorgesehenen Lagerplatz entnommen werden kann.
Picking
Operativer Schritt, in dem Ware für eine Sendung oder einen Auftrag aus dem Lager entnommen oder bestätigt wird. Picking bereitet den Versand vor, ist aber noch nicht automatisch der finale Warenausgang.
PIM
Fachbereich für Produktinformationen, Varianten, Barcodes, Preise und veröffentlichungsfähige Produktdaten. PIM ist die führende Pflegeoberfläche für Produktstruktur und Inhalte; Commerce nutzt diese Daten später für Preise, Storefronts und Checkout.
Preisliste
Kaufmännischer Preisrahmen mit Währung, Gültigkeit, Priorität und Kontext. Verkaufspreislisten steuern Verkaufspreise; Lieferantenpreislisten steuern Einkaufspreise. In öffentlichen Storefronts wählt der Server die relevante Price List aus dem aktuellen Kontext.
Product Channel Sync
Provider-neutrale Ausleitung veröffentlichter Produktdaten aus einem Vertriebskanal an externe Produktkanäle. Der Begriff beschreibt den Synchronisationsprozess, nicht einen einzelnen Drittanbieter-Connector.
Produktfamilie
Gruppe fachlich ähnlicher Produkte mit gemeinsamer Struktur. Eine Produktfamilie legt fest, welcher Attributsatz, welche Variantenachsen, Attribute, Inhaltsprofile oder Grundpreisvorgaben für die zugehörigen Varianten relevant sind.
Produktfeed
Ausleitbare Produktdatenmenge für einen externen oder internen Zielkontext. Produktfeeds entstehen aus Produktprojektionen, Kanalprofilen und Veröffentlichungsregeln.
Produktinhalt
Kanal- und sprachbezogene Produktinformation einer Variante. Produktinhalte enthalten Texte, strukturierte Inhaltsdaten und einen redaktionellen Status.
Produktkennung
Externe oder branchenspezifische Kennung für eine Produktfamilie oder Produktvariante, zum Beispiel GTIN, EAN, UPC, ISBN, ISSN oder VIN. Produktkennungen ergänzen interne SKUs, ersetzen sie aber nicht.
Produktliste
Persönliche oder firmenbezogene Liste im Kundenkonto, in der Nutzer Produkte für spätere oder regelmäßige Bestellung speichern. Produktlisten unterstützen Wiederbestellung und Planung, sind aber kein Warenkorb.
Produktoption
Kaufbare Optionsvariante, die im Kontext einer Hauptvariante angeboten und im Warenkorb mit einer Hauptposition verbunden wird. Optionen eignen sich für Zubehör, Services oder Auswahlvarianten, die nicht als eigenständige Hauptposition geführt werden sollen.
Produktprojektion
Public-safe oder zielkontextspezifische Sicht auf Produktdaten aus der führenden Produktwahrheit. Projektionen bereiten Produktinformationen für Storefronts, Feeds oder externe Kanäle auf, ohne die PIM-Quelle zu verändern.
Produktrelation
Variantenbezogene Verbindung zu Zubehör, Alternative, Upgrade, Ersatzteil, Cross-Sell-Produkt oder Bonusartikel. Öffentliche Storefronts verwenden Produktrelationen als gruppierte Empfehlungen, wenn die Zielvarianten im aktuellen Storefront-Kontext sichtbar sind.
Produktsegment
Wiederverwendbare, regelbasierte Produktmenge für die Suchkuratierung. Produktsegmente nutzen public-safe PIM-Attribute und optional Familien- oder Kategoriebezüge, damit Suchbegriffe wie 19 Zoll automatisch passende öffentliche Varianten finden.
Produktvariante
Konkrete kaufbare oder verwaltete Ausprägung eines Produkts. Eine Produktvariante trägt unter anderem SKU, Name, Basiseinheit, Steuerklasse, Fähigkeiten, Attribute und Preise.
Produktveröffentlichung / Product Publication
Kaufmännische Freigabe, ob eine Produktvariante in einem Vertriebskanal gelistet, suchbar oder kaufbar werden soll. Eine Produkt-Route, ein Inhalt oder ein Bild ersetzt diese Veröffentlichung nicht. Readiness zeigt Datenlücken, veröffentlicht aber kein Produkt automatisch.
Property
Definition eines flexiblen Feldes mit Datentyp, Label, Format und optionaler Sensitivität. Properties beschreiben Stammdatenfelder, nicht transaktionale HR-Ereignisse.
Public Docs
Kuratierte, veröffentlichbare Dokumentation für Benutzer, Administratoren und Entwickler. Public Docs erklären bedienbare Produktfunktionen und öffentliche Verträge; interne Architekturdetails, Work-Orders und unveröffentlichte Betriebsnotizen gehören nicht hierher.
Public Storefront
Öffentliche Verkaufsoberfläche, über die Besucher veröffentlichte Produkte suchen, Warenkörbe führen und Checkout- oder Angebotsstrecken starten können.
Quote
Technischer oder englischer Begriff für Angebot oder Angebotsanforderung im Commerce-Kontext. In deutschen Public Docs ist Angebot der bevorzugte Begriff; Quote bleibt wichtig für API-, Integrations- und bestehende Linkkontexte.
Readiness
Zustandsprüfung für Betrieb, Konfiguration oder Anbindung. Readiness-Hinweise helfen Administratoren, fehlende Voraussetzungen oder blockierte Verbindungen zu erkennen, bevor Benutzer eine Funktion produktiv einsetzen.
Rechnung
Abrechnungsdokument für gelieferte oder berechnete Leistungen, Produkte oder Gebühren. Rechnungen beziehen sich auf Bestellung, Lieferung, Nutzung oder Vertrag und enthalten steuer- und zahlungsrelevante Angaben.
regionale Gruppe
Zusammenfassung mehrerer Länder für Commerce-Logik wie EU-Steuerlogik oder Zielgruppenabgrenzung. Regionale Gruppen vereinfachen Regeln, ohne einzelne Länder dauerhaft zu verstecken.
Reservierung
Blockierte verfügbare Menge für einen Auftrag oder Vorgang. Eine Reservierung verändert den physischen Bestand noch nicht, verhindert aber, dass dieselbe Menge parallel erneut verwendet wird.
Resource Declaration
Tenant- und Source-gebundene Meldung, dass ein externes System eine nutzbare Ressource kennt. Sie dient als technischer Vertrag für Usage- und Integrationsprozesse und ist kein Benutzerobjekt.
Retouren-Wiedereinlagerung
Lagerwirksame Rückführung geprüfter Retourenmengen aus dem RMA- oder Quarantäneprozess in verkaufbaren Lagerbestand. Eine Retouren-Wiedereinlagerung ist ein Lagerprozess und ersetzt keine Gutschrift, keinen Refund und keine kaufmännische Retourenentscheidung.
Rolle
Berechtigungssatz, der festlegt, welche Bereiche und Aktionen ein Benutzer in einem Arbeitsbereich nutzen darf. Rollen bündeln Berechtigungen für wiederkehrende Aufgabenprofile und werden über Mitgliedschaften wirksam.
Self-Hosting
Betriebsmodell, bei dem Betreiber Workspace in eigener Infrastruktur ausführen und Datenbank, Speicher, Ingress, TLS, Backups und Updates verantworten.
Sendung
Operativer Versandvorgang mit Positionen, Adresse, Tracking und Versandstatus. Eine Sendung entsteht typischerweise aus einer Bestellung und verbindet Picking, Packen, Versanddienstleister und Liefernachweise.
Seriennummer
Eindeutige Nummer für eine einzelne physische Einheit. Seriennummern werden im Wareneingang, Bestand, Picking, Versand und bei Retouren konkret nachverfolgt.
Shop-Puls
Aggregierte operative Sicht auf aktuelle Site-, Warenkorb-, Bestell- und Zahlungssignale eines Shop-Kontexts. Shop-Puls hilft Betreibern, laufende Commerce-Aktivität und mögliche Störungen schnell einzuordnen.
Single Sign-on
Anmeldeverfahren, bei dem mehrere Anwendungen einer zentralen Anmeldung und einem gemeinsamen Identitätsaussteller vertrauen. SSO wird erst nach ausgeschriebener Einführung verwendet; technische Protokolle wie OIDC werden separat benannt.
Site
Öffentliches Webprojekt eines Arbeitsbereichs mit Seiten, Vorlagen, Navigation, Übersetzungen, Domains und Releases. Eine Site ist der fachliche Web-Kontext; ihre Veröffentlichung erfolgt erst über Build, Release und passende Domain-Bindung.
Site Backup
Geschütztes Archiv der bearbeitbaren Site-Dateien. Site Backups dienen vor allem der Wiederherstellung nach größeren Änderungen.
Site Manager
Administrationsbereich für öffentliche Sites. Betreiber nutzen ihn, um Site-Struktur, Entwicklungsvorschau, Build, Release und Veröffentlichung zu steuern.
Site Release
Gefrorener statischer Build einer Site. Nur ein explizit veröffentlichter Site Release wird live ausgeliefert.
Site-Domain-Bindung
Zuordnung einer verifizierten cms_public-Tenant-Domain zu einer konkreten Site. Erst diese Bindung erlaubt Workspace, einen öffentlichen Host auf die richtige Site und damit auf den passenden Storefront-Kontext aufzulösen.
SKU
Interne Artikelnummer einer Produktvariante. Workspace verwendet die SKU, um die eigene Variante in PIM, Verkauf, Angebot, Warenkorb und Auswertungen wiederzufinden. Eine SKU ist nicht automatisch die Artikelnummer eines Lieferanten oder Herstellers.
Snapshot
Festgehaltener Datenstand, der spätere Änderungen an Stammdaten nicht automatisch übernimmt. Snapshots sichern nachvollziehbare Dokument-, Preis-, Adress- oder Bestandsstände für spätere Prüfung.
Snippet-Rebuild
Asynchroner Vorgang, der Snippet-Vorlagen und Produktdaten in auslieferbare Darstellungsartefakte umwandelt.
Snippet-Vorlage
Vorlage für ein vorgerendertes HTML-Artefakt einer Produktdarstellung, zum Beispiel Produktkarte, Teaser oder Detailzusammenfassung.
Steuer-Jurisdiktion
Steuerlicher Länder- oder Regionskontext, dem Steuersätze und Steuer-Mappings zugeordnet werden. Steuer-Jurisdiktionen helfen Workspace, Steuersätze und Steuerlogik für Rechnungsadresse, Lieferadresse, Vertriebskanal und Produktkontext serverseitig aufzulösen; konkrete Berechnung hängt vom aktuellen Commerce-Kontext ab.
Storefront-Kontext
Serverseitig aufgelöster Kontext einer öffentlichen Storefront. Er entsteht aus Host, Site, Vertriebskanal, Sprache, Währung, Anzeige- und Checkout-Regeln. Storefront-Clients lesen diesen Kontext aus der öffentlichen API und leiten ihn nicht aus lokalen Einstellungen ab.
synthetische Shop-Prüfung
Kontrollierter Testlauf durch Public Storefront, Warenkorb, Checkout und Payment-Handoff. Workspace trennt solche Prüfungen über einen vertrauenswürdigen Ausführungskontext von Live-Kennzahlen, damit Analytics, Shop-Puls und kaufmännische KPIs unverfälscht bleiben.
System-Initialisierung / System Setup
Systemweiter Setup-Schritt für globale Artefakte wie die kanonische Workflow-Library. System Setup läuft im Systemkontext und muss vor der Mandanteninitialisierung bereit sein, wenn ein Mandant workflow-nahe Funktionen nutzen soll.
System-Mandant
Administrativer Sonderkontext für systemweite Verträge wie Betrieb, Readiness, Initialisierung und übergreifende Administration. Der System-Mandant ist kein Arbeitsmandant für fachliche Tagesarbeit. Verwenden Sie ihn nur für ausdrücklich systemweite Befehle und nur mit den passenden Systemrechten.
Template
HTML-Vorlage, die Pages und Container in veröffentlichbare Seiten rendert.
Tenant Domain
Mandantengebundener Hostname, den Workspace für eine Oberfläche registriert und verifiziert. Für öffentliche Sites und Storefronts nutzt die Domain die Surface cms_public; für Administrationszugänge gelten andere Verträge.
Tracking-Pool
Inventory-Sicht, die Seriennummern und Chargen mit Lagerplatz, Menge und aktuellem Zustand zeigt.
Umsatzsteuer
Steueranteil auf verkaufte Leistungen oder Produkte. Workspace behandelt Umsatzsteuer im Kontext von Steuerjurisdiktion, Kundengruppe, Adresse, Vertriebskanal und Dokumentart.
Unbewerteter Wareneinsatz
Versandmenge, für die kein bewerteter Bestand verfügbar war. Unbewerteter Wareneinsatz ist ein Hinweis, dass Einkaufs-, Wareneingangs- oder Bestandsbewertung geprüft werden sollte.
Urlaubskonto
Jahreskonto eines Mitarbeiterprofils für Urlaubsanspruch, Übertrag, Bonus, Reservierungen, Verbrauch und Korrekturen.
Usage Billing Period
Operativer Periodenabschluss für bewertete Nutzung eines Billing-Scopes. Die Periode fasst Nutzungsdaten für Übergabe, Prüfung und spätere Finance-Prozesse zusammen.
Usage Finance Draft
Idempotentes Übergabeobjekt aus bewerteter Nutzung für die spätere Rechnungserzeugung in Finance. Der Draft ist eine technische Vorstufe und noch keine endgültige Rechnung.
Vacation-Ledger
Nachvollziehbare Buchungshistorie eines Urlaubskontos. Jede fachliche Änderung am Urlaubssaldo wird als eigene Ledger-Buchung gespeichert.
Variantenachse
Attribut, über das Benutzer zwischen Produktvarianten derselben Produktfamilie wählen. Typische Variantenachsen sind Größe, Farbe, Leistung, Laufzeit oder Paketumfang. Die Produktfamilie legt die Achse fest; die einzelne Produktvariante trägt den konkreten Wert.
Verkaufspreis
Preis, zu dem eine Variante oder ein verkaufbares Mischgebinde Kunden angeboten wird. Verkaufspreise gehören zur relevanten Preisliste und können Einheit oder Mengenstaffeln berücksichtigen. Öffentliche Storefronts behandeln Product Prices als serverseitiges Ergebnis und senden keine eigenen Preiswerte.
Verpackung
Homogene Packstufe einer einzelnen Variante, zum Beispiel Karton oder Palette. Eine Verpackung beschreibt eine Mengenbeziehung zur Basiseinheit und ist kein Mischgebinde aus mehreren Varianten.
Vertragspflicht
Verbindung zwischen einer Compliance-Anforderung und einem Contract. Vertragspflichten zeigen, aus welchem Vertrag eine Pflicht entsteht oder für welchen Vertrag sie besonders relevant ist.
Vertriebskanal / Sales Channel
Kaufmännischer Ausspielungskontext für Produkte, Preise, Inhalte und Checkout-Regeln. Beispiele sind B2B-Shop, B2C-Shop, Marktplatz oder Katalog. Eine öffentliche Storefront nutzt den Vertriebskanal, um sichtbare Produkte, Sprache, Währung, Preiskontext und Veröffentlichung einzugrenzen.
Vorschau-Link
Link, der Reviewer zu einem bestimmten Vorschau-Stand, Pfad und Zugriffsmodus einer Site führt. In Teams wird dafür manchmal Freigabelink gesagt; in Workspace-Dokumentation und Site-CLI heißt der Standardbegriff Vorschau-Link.
Warenausgang
Finaler Lagerabgang, wenn Ware den Bestand durch Versand oder eine andere abgehende Buchung verlässt. Im Versandfluss entsteht der Warenausgang erst mit dem Versandabschluss.
Wareneingang
Lagerprozess, in dem gelieferte Ware geprüft und auf einen Ziellagerplatz gebucht wird. Erst die Buchung macht die Ware als Bestand nutzbar.
Wareneingangsbeleg
Buchungs- und Nachweisdokument eines abgeschlossenen oder technisch direkt erzeugten Wareneingangs. Der Beleg hält Mengen, Positionen, Zeitpunkte und Referenzen nachvollziehbar fest.
Wareneingangsstelle
Operativer Anlieferpunkt eines Lagers mit Adresse, Kontakt und Anlieferhinweisen. Wareneingangsstellen beschreiben, wo Lieferanten Ware physisch anliefern; sie sind keine gebuchten Wareneingänge.
Wareneinsatz
Kostenwert der Ware, die durch einen Verkauf verbraucht wurde. Wareneinsatz wird auch als COGS bezeichnet.
Warenkorb
Temporärer Commerce-Kontext für Produkte, Mengen, Preise, Steuer- und Versanddaten vor Angebot oder Bestellung. Ein Warenkorb ist noch kein verbindlicher Auftrag und kann sich durch Kontextwechsel oder Aktualisierung verändern.
Widget Key
Öffentlicher Schlüssel für ein veröffentlichtes Website-Widget wie Chat oder Einbettung. Integrationen verwenden ihn, um das richtige Widget anzusprechen.
Workspace
Öffentliche Produktbezeichnung für die gemeinsame Arbeitsoberfläche. Workspace beschreibt den nutzbaren Produktkontext für CRM, PIM, Commerce, Inventory, Dokumente, Automatisierung und eigene Oberflächen; interne Plattform- und Repository-Bezeichnungen bleiben technischen Kontexten vorbehalten.
Workspace Cloud
Verwaltetes Betriebsmodell, bei dem schukai die Plattform betreibt und Kunden ihre Organisation fachlich administrieren.
Zahlart
Auswahl, mit der ein Kunde im Checkout zahlen kann, zum Beispiel Vorauskasse, Rechnung, PayPal oder Karte. Eine Zahlart ist nur verfügbar, wenn Commerce-Kontext, Kundengruppe, Zahlungsbedingungen und technische Anbieter-Konfiguration sie erlauben.
Zahlungsanbieter
Technische oder organisatorische Anbindung für Zahlungen, zum Beispiel PayPal. Ein aktiver Anbieter allein schaltet eine Zahlart nicht frei; der Checkout prüft zusätzlich den konkreten Commerce- und Warenkorbkontext.
Zahlungsbedingungen / Payment Terms
Kaufmännische Bedingungen für Zahlung und Fälligkeit, zum Beispiel für Rechnungskauf. Zahlungsbedingungen sind nicht dasselbe wie ein Zahlungsanbieter. Eine öffentliche Storefront bietet Rechnung nur an, wenn der Server die passenden Zahlungsbedingungen im aktuellen Kontext erlaubt.