Glossar

Public Docs

Kuratierte, veröffentlichbare Dokumentation für Benutzer, Administratoren und Entwickler.

Workspace

Öffentliche Produktbezeichnung für die gemeinsame Arbeitsoberfläche, in der Benutzer fachliche Bereiche wie CRM, PIM, Commerce, Inventory, Dokumente und Automatisierung nutzen.

Bring your own Design

Produktprinzip für eigene Oberflächen, Dashboards, Portale oder Apps auf dem headless Workspace-Kern. Die mitgelieferte Workspace-Oberfläche bleibt der Standardclient; eigene Clients nutzen veröffentlichte Discovery-, Ressourcen- und API-Verträge.

Arbeitsbereich

Fachlicher Kontext, in dem Benutzer Datensätze, Prozesse und Aufgaben bearbeiten. Benutzer wählen nach der Anmeldung den Arbeitsbereich, in dem sie arbeiten möchten.

Mandant / Tenant

Technischer und organisatorischer Datenkontext eines Arbeitsbereichs. Fachliche Ressourcen wie Sites, Produkte, Commerce-Konfiguration, Gruppen, Rollen, Workflow-Runtime-Daten und Jobs gehören immer zu einem konkreten Mandanten.

Organisation

Verwaltungseinheit eines Kunden oder Betreibers. Organisationen bündeln Benutzer, Rollen, Arbeitsbereiche und fachliche Einstellungen.

Rolle

Berechtigungssatz, der festlegt, welche Bereiche und Aktionen ein Benutzer in einem Arbeitsbereich nutzen darf.

Berechtigung

Konkretes Recht für eine Aktion oder einen Bereich. Berechtigungen steuern, ob Workspace eine Aktion anzeigt, erlaubt oder blockiert.

Readiness

Zustandsprüfung für Betrieb, Konfiguration oder Anbindung. Readiness-Hinweise helfen Administratoren, fehlende Voraussetzungen oder blockierte Verbindungen zu erkennen.

Betriebsbereitschaft

Administrationssicht unter System > Betriebsbereitschaft. Sie zeigt redigierte Readiness-Checks für Betrieb, Verbindungen und systemweite Verträge. Prüfen Sie diese Sicht nach Setup, Updates und Tenant Init, bevor Sie fachliche Funktionen produktiv nutzen.

Public Storefront

Öffentliche Verkaufsoberfläche, über die Besucher veröffentlichte Produkte suchen, Warenkörbe führen und Checkout- oder Angebotsstrecken starten können.

Storefront-Kontext

Serverseitig aufgelöster Kontext einer öffentlichen Storefront. Er entsteht aus Host, Site, Vertriebskanal, Sprache, Währung, Anzeige- und Checkout-Regeln. Storefront-Clients lesen diesen Kontext aus der öffentlichen API und leiten ihn nicht aus lokalen Einstellungen ab.

Vertriebskanal / Sales Channel

Kaufmännischer Ausspielungskontext für Produkte, Preise, Inhalte und Checkout-Regeln. Beispiele sind B2B-Shop, B2C-Shop, Marktplatz oder Katalog. Eine öffentliche Storefront nutzt den Vertriebskanal, um sichtbare Produkte, Sprache, Währung, Preiskontext und Veröffentlichung einzugrenzen.

Site

Öffentliches Webprojekt eines Arbeitsbereichs mit Seiten, Vorlagen, Navigation, Übersetzungen, Domains und Releases.

Tenant Domain

Mandantengebundener Hostname, den Workspace für eine Oberfläche registriert und verifiziert. Für öffentliche Sites und Storefronts nutzt die Domain die Surface cms_public; für Administrationszugänge gelten andere Verträge.

Site-Domain-Bindung

Zuordnung einer verifizierten cms_public-Tenant-Domain zu einer konkreten Site. Erst diese Bindung erlaubt Workspace, einen öffentlichen Host auf die richtige Site und damit auf den passenden Storefront-Kontext aufzulösen.

Edge-Veröffentlichung

Technischer gewünschter Zustand einer Tenant Domain für Routing, TLS und Aktivierung am Edge im verwalteten Cloud-Betrieb. Workspace erzeugt die Edge-Veröffentlichung aus verifizierten Tenant Domains und Site-Domain- Bindungen; Betreiber prüfen daran, ob der öffentliche Host technisch bereit ist.

Site Manager

Administrationsbereich für öffentliche Sites. Betreiber nutzen ihn, um Site-Struktur, Entwicklungsvorschau, Build, Release und Veröffentlichung zu steuern.

Page

Seitendefinition einer Site. Eine Page beschreibt Seitenart, Sprache, Slug, Titel, Navigation, Inhalte und Container.

PageType

Wiederverwendbare Vorgabe für eine Seitenart. PageTypes setzen Standard-Templates, Assets, Container und Sitemap-Regeln.

Template

HTML-Vorlage, die Pages und Container in veröffentlichbare Seiten rendert.

Site Release

Gefrorener statischer Build einer Site. Nur ein explizit veröffentlichter Site Release wird live ausgeliefert.

Dev-Mode

Zeitlich begrenzter Bearbeitungs- und Vorschauzustand einer Site. Dev-Mode erlaubt Dateiwrites und Entwicklungsvorschau, veröffentlicht aber nichts automatisch.

Link, der Reviewer zu einem bestimmten Vorschau-Stand, Pfad und Zugriffsmodus einer Site führt. In Teams wird dafür manchmal Freigabelink gesagt; in Workspace-Dokumentation und Site-CLI heißt der Standardbegriff Vorschau-Link.

Freeze

Auslieferung einer Site aus einem stabilen statischen Release-Stand.

Site Backup

Geschütztes Archiv der bearbeitbaren Site-Dateien. Site Backups dienen vor allem der Wiederherstellung nach größeren Änderungen.

Import-Job

Asynchroner Dateiimport, der Daten prüft, verarbeitet und ein strukturiertes Ergebnis mit Status, Zählern und Fehlerdetails liefert.

Quote

Angebot oder Angebotsanforderung im Commerce-Kontext. Ein Quote hält Kundendaten, Positionen, Preise, Steuerkontext und Gültigkeit zusammen.

Cart Token

Technischer Verweis auf einen öffentlichen Warenkorb. Ein Cart Token bindet den Warenkorb an einen Browser- oder Integrationskontext, ohne interne Sitzungsdetails offenzulegen.

Widget Key

Öffentlicher Schlüssel für ein veröffentlichtes Website-Widget wie Chat oder Einbettung. Integrationen verwenden ihn, um das richtige Widget anzusprechen.

Contact Form Key

Öffentlicher Schlüssel für ein veröffentlichtes Kontaktformular. Websites und Integrationen verwenden ihn, um Einsendungen dem richtigen Formular zuzuordnen.

Workspace Cloud

Verwaltetes Betriebsmodell, bei dem schukai die Plattform betreibt und Kunden ihre Organisation fachlich administrieren.

Self-Hosting

Betriebsmodell, bei dem Betreiber Workspace in eigener Infrastruktur ausführen und Datenbank, Speicher, Ingress, TLS, Backups und Updates verantworten.

Administratoren

Personen, die Workspace-Organisationen, Benutzer, Rollen, Arbeitsbereiche und fachliche Einstellungen verwalten.

Entwickler

Nutzer, die Workspace verwenden, um eigene Anwendungen, Integrationen, Websites oder Automationen zu bauen.

Person

Zentraler Datensatz für einen Menschen im Arbeitsbereich. Eine Person kann interner Mitarbeiter, externer Kontakt oder Self-Service-Nutzer mit Benutzerkonto sein.

Mitarbeiterprofil

HR-Anker einer Person mit Staff-Rolle. Mitarbeiterprofile verbinden Personen mit Zeiterfassung, Urlaubskonten, Abwesenheiten und HR-Auswertungen.

Beschäftigungsbezug

Zuordnung einer Person zu Arbeitgeber, Personalnummer, Position, Abteilung und Arbeitsstandort. Der Beschäftigungsbezug ist organisatorisch und ersetzt keinen Arbeitsvertrag.

Arbeitsvertrag

Workflow-gebundener Vertrag für Beschäftigungsbedingungen. Arbeitsverträge liefern unter anderem Gültigkeit, Wochenstunden und vertraglichen Urlaubsanspruch.

Contract

Workflow-gebundener Vertrag für rechtliche, kaufmännische, HR- oder compliance-relevante Bindungen. Contracts liefern Vertragsstatus, Vertragsattribute, Sichtbarkeit und Fristen für andere Bereiche.

Compliance-Anforderung

Normative Pflicht, interne Vorgabe oder Audit-Kriterium, das im Compliance-Bereich verfolgt wird.

Vertragspflicht

Verbindung zwischen einer Compliance-Anforderung und einem Contract. Vertragspflichten zeigen, aus welchem Vertrag eine Pflicht entsteht oder für welchen Vertrag sie besonders relevant ist.

Kontrolle

Operative Prüfmethode zu einer Compliance-Anforderung. Kontrollen legen fest, wer prüft, wie oft geprüft wird und welche Fristen gelten.

Compliance-Prüfung

Konkrete Ausführung einer Kontrolle für einen Zeitraum. Prüfungen haben Status, Zuständigkeit, Frist und Nachweise.

Nachweis

Prüfungsbezogene Evidenz wie Datei, Hash, Snapshot oder Exportartefakt. Nachweise erklären, womit eine Compliance-Prüfung belegt wurde.

Urlaubskonto

Jahreskonto eines Mitarbeiterprofils für Urlaubsanspruch, Übertrag, Bonus, Reservierungen, Verbrauch und Korrekturen.

Vacation-Ledger

Nachvollziehbare Buchungshistorie eines Urlaubskontos. Jede fachliche Änderung am Urlaubssaldo wird als eigene Ledger-Buchung gespeichert.

Property

Definition eines flexiblen Feldes mit Datentyp, Label, Format und optionaler Sensitivität. Properties beschreiben Stammdatenfelder, nicht transaktionale HR-Ereignisse.

Attributsatz

Gruppe von Properties für einen fachlichen Kontext, zum Beispiel Produktmerkmale, Mitarbeiter-Stammdaten oder Vertragsattribute. Im PIM legt der Attributsatz die Struktur einer Produktfamilie fest; die eigentlichen Werte pflegen Teams danach an Familie oder Variante.

CRM

Fachbereich für Kunden, Leads, Opportunities, Aktivitäten und vertriebliche Nachverfolgung.

Newsletter

Wiederverwendbarer Kommunikationskontext für Listen, Abonnenten, Kampagnen, Abmeldung und Versandkennzahlen.

Newsletter-Kampagne

Geplanter Newsletter-Versand mit Zielgruppe, Vorlage, Versandstatus und auswertbaren Versandkennzahlen.

Marketing-Attribution

Zuordnung von Kampagnenklicks, Conversions und Umsatzbezug zu gepflegten Tracking-Kampagnen, soweit Tracking, Consent und Systembeziehungen passen. Marketing-Attribution ist nicht dasselbe wie reine Newsletter- Versandkennzahlen.

PIM

Fachbereich für Produktinformationen, Varianten, Barcodes, Preise und veröffentlichungsfähige Produktdaten.

Produktfamilie

Gruppe fachlich ähnlicher Produkte mit gemeinsamer Struktur. Eine Produktfamilie legt fest, welcher Attributsatz, welche Variantenachsen, Attribute, Inhaltsprofile oder Grundpreisvorgaben für die zugehörigen Varianten relevant sind.

Produktvariante

Konkrete kaufbare oder verwaltete Ausprägung eines Produkts. Eine Produktvariante trägt unter anderem SKU, Name, Basiseinheit, Steuerklasse, Fähigkeiten, Attribute und Preise.

Variantenachse

Attribut, über das Benutzer zwischen Produktvarianten derselben Produktfamilie wählen. Typische Variantenachsen sind Größe, Farbe, Leistung, Laufzeit oder Paketumfang. Die Produktfamilie legt die Achse fest; die einzelne Produktvariante trägt den konkreten Wert.

Kategorie

Fachliche Gruppierung von Produkten oder Produktfamilien. Kategorien helfen, Sortimente, Pflege und öffentliche Produktlisten zu strukturieren. Eine Kategorie ist nicht automatisch eine vollständige Storefront-Navigation.

Facette

Zählende Suchverfeinerung für eine aktuelle Ergebnismenge, zum Beispiel nach Kategorie. Facetten helfen Besuchern, Suchergebnisse einzugrenzen. Sie ersetzen keinen Kategoriebaum und keine dauerhafte Navigationsstruktur.

Kategorienavigation

Storefront-Navigation, die Besucher über Kategorien zu Produktlisten oder Landingpages führt. Eine Kategorienavigation kann Facetten anzeigen, braucht für hierarchische Menüs aber einen eigenen öffentlichen Navigations- oder Kategoriebaum-Vertrag.

Erfüllungsstrategie

Operative Entscheidung für physische Produktvarianten. Die Erfüllungsstrategie legt fest, ob eine verkaufte Variante aus Lagerbestand, als Nachlieferung, per Direktversand, über Fertigung oder über auftragsbezogene Beschaffung erfüllt wird. Details finden Sie in Fulfillment-Strategien wählen.

SKU

Interne Artikelnummer einer Produktvariante. Workspace verwendet die SKU, um die eigene Variante in PIM, Verkauf, Angebot, Warenkorb und Auswertungen wiederzufinden. Eine SKU ist nicht automatisch die Artikelnummer eines Lieferanten oder Herstellers.

Lieferanten-SKU

Artikelnummer, unter der ein Lieferant eine Variante oder ein Einkaufsziel führt. Die Lieferanten-SKU wird an der Position einer Lieferantenpreisliste gepflegt, weil derselbe Artikel bei verschiedenen Lieferanten unterschiedliche Nummern haben kann.

Herstellerteilenummer

Originalteilenummer des Herstellers. Sie hilft, denselben Herstellerartikel über mehrere Lieferanten hinweg zu erkennen. Die Herstellerteilenummer wird wie die Lieferanten-SKU an der Position einer Lieferantenpreisliste gepflegt.

Attribut

Strukturiertes Merkmal eines Datensatzes, zum Beispiel Farbe, Leistung, Material, Laufzeit oder Anschluss. Attribute eignen sich für Werte, die Benutzer einheitlich pflegen, filtern, sortieren oder vergleichen sollen.

Attribut-Werteliste

Vorgegebene Liste erlaubter Werte für ein Attribut. Wertelisten verhindern uneinheitliche Schreibweisen und erleichtern Filter, Vergleiche und Auswertungen.

Preisliste

Kaufmännischer Preisrahmen mit Währung, Gültigkeit, Priorität und Kontext. Verkaufspreislisten steuern Verkaufspreise; Lieferantenpreislisten steuern Einkaufspreise. In öffentlichen Storefronts wählt der Server die relevante Price List aus dem aktuellen Kontext.

Verkaufspreis

Preis, zu dem eine Variante oder ein verkaufbares Mischgebinde Kunden angeboten wird. Verkaufspreise gehören zur relevanten Preisliste und können Einheit oder Mengenstaffeln berücksichtigen. Öffentliche Storefronts behandeln Product Prices als serverseitiges Ergebnis und senden keine eigenen Preiswerte.

Einkaufspreis

Preis, den ein Lieferant für eine Variante oder ein Einkaufsziel nennt. Einkaufspreise werden in Lieferantenpreislisten mit Positionen und Staffeln gepflegt.

Wareneinsatz

Kostenwert der Ware, die durch einen Verkauf verbraucht wurde. Wareneinsatz wird auch als COGS bezeichnet.

COGS

Abkürzung für Cost of Goods Sold. COGS entspricht dem Wareneinsatz verkaufter Ware und wird für Margenberichte aus den beim Bestand entstandenen Kostenwerten gelesen.

Deckungsbeitrag I

Nettoerlös minus Wareneinsatz. Der Deckungsbeitrag I zeigt den direkten Ergebnisbeitrag vor weiteren Kostenarten.

Marge

Prozentuale Auswertung des Deckungsbeitrags im Verhältnis zum Nettoerlös. Margen helfen, Varianten, Kanäle oder Zeiträume kaufmännisch zu vergleichen.

Unbewerteter Wareneinsatz

Versandmenge, für die kein bewerteter Bestand verfügbar war. Unbewerteter Wareneinsatz ist ein Hinweis, dass Einkaufs-, Wareneingangs- oder Bestandsbewertung geprüft werden sollte.

Grundpreis

Vergleichspreis auf eine festgelegte Bezugsmenge, zum Beispiel 100 g, 1 kg oder 1 l. Grundpreise helfen Kunden, Packungsgrößen oder Mengen besser zu vergleichen.

Produktinhalt

Kanal- und sprachbezogene Produktinformation einer Variante. Produktinhalte enthalten Texte, strukturierte Inhaltsdaten und einen redaktionellen Status.

Produktveröffentlichung / Product Publication

Kaufmännische Freigabe, ob eine Produktvariante in einem Vertriebskanal gelistet, suchbar oder kaufbar werden soll. Eine Produkt-Route, ein Inhalt oder ein Bild ersetzt diese Veröffentlichung nicht. Readiness zeigt Datenlücken, veröffentlicht aber kein Produkt automatisch.

Produktrelation

Variantenbezogene Verbindung zu Zubehör, Alternative, Upgrade, Ersatzteil, Cross-Sell-Produkt oder Bonusartikel. Öffentliche Storefronts verwenden Produktrelationen als gruppierte Empfehlungen, wenn die Zielvarianten im aktuellen Storefront-Kontext sichtbar sind.

Mischgebinde

Festes Mischgebinde aus mehreren Varianten, zum Beispiel Starterset, Display oder Prepack. Ein Mischgebinde gehört zu einer Trägervariante und kann als eigenes Einkaufs- oder Verkaufsziel verwendet werden, wenn Einkaufbar oder Verkaufbar aktiv ist.

Verpackung

Homogene Packstufe einer einzelnen Variante, zum Beispiel Karton oder Palette. Eine Verpackung beschreibt eine Mengenbeziehung zur Basiseinheit und ist kein Mischgebinde aus mehreren Varianten.

Inhaltsschema

Versionierter Feldvertrag für strukturierte Produktinhalte. Ein Inhaltsschema beschreibt, welche Felder für einen bestimmten Zweck gepflegt werden sollen.

Inhaltsprofil

Zuordnung zwischen Inhaltsschema, Produktfamilie, optionalem Vertriebskanal und optionaler Sprache. Workspace übernimmt den Zweck aus dem Schema und nutzt Inhaltsprofile, um den passenden Pflegevertrag für Produktinhalte zu wählen.

Snippet-Vorlage

Vorlage für ein vorgerendertes HTML-Artefakt einer Produktdarstellung, zum Beispiel Produktkarte, Teaser oder Detailzusammenfassung.

Snippet-Rebuild

Asynchroner Vorgang, der Snippet-Vorlagen und Produktdaten in auslieferbare Darstellungsartefakte umwandelt.

Commerce

Fachbereich für kaufmännische Abläufe rund um Angebot, Verkauf, Warenkorb, Bestellung, Versand und Rechnung.

Commerce-Profil / Commerce Profile

Kaufmännischer Regelkontext für Verkaufsvorgänge. Ein Commerce-Profil ordnet unter anderem Preis-, Steuer-, Checkout- oder Dokumentlogik für den passenden Kontext ein. Die öffentliche Storefront setzt kein Commerce-Profil selbst, sondern verwendet die vom Server aufgelösten Ergebnisse.

Kundengruppe / Customer Group

Kaufmännische Gruppierung von Kunden oder Warenkörben. Kundengruppen können beeinflussen, welche Preise, Preislisten, Zahlarten, Sichtbarkeiten oder Freigaben im aktuellen Kontext gelten. Der Server löst die Kundengruppe aus Login-, Firmen- oder Gastkontext auf.

Zahlungsbedingungen / Payment Terms

Kaufmännische Bedingungen für Zahlung und Fälligkeit, zum Beispiel für Rechnungskauf. Zahlungsbedingungen sind nicht dasselbe wie ein Zahlungsanbieter. Eine öffentliche Storefront bietet Rechnung nur an, wenn der Server die passenden Zahlungsbedingungen im aktuellen Kontext erlaubt.

Zahlart

Auswahl, mit der ein Kunde im Checkout zahlen kann, zum Beispiel Vorauskasse, Rechnung, PayPal oder Karte. Eine Zahlart ist nur verfügbar, wenn Commerce-Kontext, Kundengruppe, Zahlungsbedingungen und technische Anbieter-Konfiguration sie erlauben.

Zahlungsanbieter

Technische oder organisatorische Anbindung für Zahlungen, zum Beispiel PayPal. Ein aktiver Anbieter allein schaltet eine Zahlart nicht frei; der Checkout prüft zusätzlich den konkreten Commerce- und Warenkorbkontext.

Steuer-Jurisdiktion

Steuerlicher Zuständigkeits- und Regelkontext für Länder, Regionen oder Adressfälle. Steuer-Jurisdiktionen helfen Workspace, Steuersätze und Steuerlogik für Rechnungsadresse, Lieferadresse, Vertriebskanal und Produktkontext serverseitig aufzulösen.

Inventory

Fachbereich für Bestände, Lagerbewegungen, Verfügbarkeit und operative Warenflüsse.

Lager

Physischer oder organisatorischer Bereich, in dem Ware geführt wird, zum Beispiel Hauptlager, Retourenbereich, Quarantäne oder Außenlager. Ein Lager allein beschreibt noch keinen konkreten Platz; dafür nutzt Workspace Lagerfächer.

Lagerfach

Konkreter Lagerplatz innerhalb eines Lagers, zum Beispiel Regal, Zone, Rampe oder Sperrplatz. Wareneingänge, Picks und Bestandsprüfungen brauchen ein passendes Lagerfach, damit Ware operativ auffindbar bleibt.

Bestand

Menge einer Variante oder Tracking-Einheit im Lager. Physischer Bestand zeigt, was im Lager liegt. Verfügbarer Bestand zieht Reservierungen, Picks oder Sperren ab und zeigt, was für neue Vorgänge nutzbar ist.

Lagerjournal

Nachvollziehbare Historie der Lagerbewegungen. Das Lagerjournal erklärt, warum sich Bestand verändert hat. Operative Bestandswerte werden daraus abgeleitet.

Wareneingang

Lagerprozess, in dem gelieferte Ware geprüft und auf ein Ziellagerfach gebucht wird. Erst die Buchung macht die Ware als Bestand nutzbar.

Inventur

Physische Zählung von Bestand. Eine Inventur vergleicht gezählte Mengen mit einem Snapshot und bucht bestätigte Differenzen nachvollziehbar als Korrekturbewegung.

Reservierung

Blockierte verfügbare Menge für einen Auftrag oder Vorgang. Eine Reservierung verändert den physischen Bestand noch nicht, verhindert aber, dass dieselbe Menge parallel erneut verwendet wird.

Picking

Operativer Schritt, in dem Ware für eine Sendung oder einen Auftrag aus dem Lager entnommen oder bestätigt wird. Picking bereitet den Versand vor, ist aber noch nicht automatisch der finale Warenausgang.

Warenausgang

Finaler Lagerabgang, wenn Ware den Bestand durch Versand oder eine andere abgehende Buchung verlässt. Im Versandfluss entsteht der Warenausgang erst mit dem Versandabschluss.

Tracking-Pool

Übersicht über Seriennummern und Chargen mit ihrem aktuellen Lagerzustand, zum Beispiel verfügbar, reserviert, gepickt, versendet oder gesperrt.

Fertigung

Fachbereich für Fertigungspläne, Arbeitsplätze und Fertigungsaufträge. Fertigung beschreibt, wie physische Produkte hergestellt, montiert, finalisiert oder umgearbeitet werden.

Fertigungsplan

Freigegebene oder vorbereitete Vorlage für Material, Ergebnis und Arbeitsgänge einer Fertigung. Freigegebene Planrevisionen bleiben stabil und dienen als Grundlage für Fertigungsaufträge.

Fertigungsauftrag

Konkrete operative Ausführung eines freigegebenen Fertigungsplans. Ein Fertigungsauftrag kann Material verbrauchen, ein Ergebnis erzeugen und nach ausdrücklicher Bestätigung Lagerbewegungen buchen.

Auftragsfertigung

Fertigungsfolgeprozess, der aus einer Bestellung entsteht, wenn eine physische Variante nach Auftrag finalisiert, montiert oder gefertigt wird.

Seriennummer

Eindeutige Nummer für eine einzelne physische Einheit. Seriennummern werden im Wareneingang, Bestand, Picking, Versand und bei Retouren konkret nachverfolgt.

Charge

Nummer für eine mengeführte Gruppe gleicher Ware. Chargen können Teilmengen enthalten und müssen bei Teilversand oder Korrektur nachvollziehbar fortgeführt werden.

Tracking-Pool

Inventory-Sicht, die Seriennummern und Chargen mit Lagerfach, Menge und aktuellem Zustand zeigt.

nucleus-server

Technischer Name des Workspace-Server-Artefakts für Self-Hosting.

nucli

Kommandozeilenwerkzeug für Workspace-Administration, Diagnose, API-Erkundung und Integrationen.

System-Mandant

Administrativer Sonderkontext für systemweite Verträge wie Betrieb, Readiness, Initialisierung und übergreifende Administration. Der System-Mandant ist kein Arbeitsmandant für fachliche Tagesarbeit. Verwenden Sie ihn nur für ausdrücklich systemweite Befehle und nur mit den passenden Systemrechten.

System-Initialisierung / System Setup

Systemweiter Setup-Schritt für globale Artefakte wie die kanonische Workflow-Library. System Setup läuft im Systemkontext und muss vor der Mandanteninitialisierung bereit sein, wenn ein Mandant workflow-nahe Funktionen nutzen soll.

Mandanteninitialisierung / Tenant Init

Expliziter Setup-Schritt für einen konkreten Mandanten. Tenant Init legt tenant-lokale Runtime-Daten, Konfigurationen, Gruppen, Jobs und optionale Presets an oder gleicht sie ab. Dazu gehören je nach Modul zum Beispiel Commerce-Grundlagen, PIM-Defaults, Lokalisierung, IAM-Gruppen, Workflow-nahe Runtime-Defaults und fachliche Presets. Tenant Init ersetzt nicht die systemweite Workflow-Library.

nucleus-desktop

Technischer Name des Workspace-Desktop-Artefakts für Benutzer.

Headless-Handoff

Browsergestützter Anmeldeablauf, bei dem ein interaktiver Client die Anmeldung über den Browser abschließt und danach eine freigegebene Workspace-Sitzung erhält.

Docs-Image

Eigenständiges statisches Image für öffentliche Dokumentation. Es ist keine Workspace-Site und besitzt keine Site-UUID.

Monster-System-Shell

Die von der Admin-Site abgeleitete Oberfläche mit Monster-Styles, Split-Panel, Panels, Tree-Navigation und CSS-Theme-Vertrag.