Von Lexware Office / lexoffice zu Workspace wechseln

Dieser Entscheidungsleitfaden bereitet den Wechsel von Lexware Office, früher lexoffice, zu Workspace vor. Sie trennen laufende kaufmännische Vorgänge von der Beleg- und Buchhaltungshistorie und legen fest, welche Daten Workspace künftig operativ führt.

Daten und Abläufe abgrenzen

QuellbereichVor dem Mapping klären
KontakteWelche Firmen, Personen, Anschriften und Referenzen werden operativ benötigt?
Rechnungen und BelegeWelche offenen Vorgänge werden weitergeführt, welche Dokumente bleiben im Archiv?
ZahlungenWelche Zuordnungen und offenen Beträge müssen zum Umschaltzeitpunkt nachvollziehbar sein?
BuchhaltungsexporteWelche Konten, Buchungsprofile, Exportprofile und Übergaben gelten künftig?
IntegrationenWelche Banken, Shops, Steuerkanzleien oder weiteren Systeme bleiben Teil des Ablaufs?

Workspace-Zielbereiche

Workspace verbindet operative Vorgänge mit Belegen, Zahlungsstatus, Buchungsprofilen und Exportprofilen. Das ersetzt weder die fachliche Prüfung der Kontenzuordnung noch die Entscheidung, welche historische Buchhaltungs- und Belegevidenz im Quellsystem oder Archiv erhalten bleibt.

Vor der Migration entscheiden

FrageWarum sie zählt
Welche offenen Vorgänge wechseln?Rechnungen, Zahlungen und weitere laufende Fälle dürfen nicht in zwei Systemen auseinanderlaufen.
Welche Historie bleibt nur lesbar?Eine vollständige operative Übernahme ist nicht für jeden abgeschlossenen Beleg nötig.
Welche Referenzen müssen erhalten bleiben?Belegnummern, Kontakte, Zahlungen und Dokumente müssen nachvollziehbar verbunden bleiben.
Welche Kontenzuordnung gilt im Ziel?Quellwerte sind kein Ersatz für geprüfte Buchungsprofile und Export-Kontenzuordnungen.
Welche Daten müssen bereinigt werden?Dubletten, freie Felder und fehlende Pflichtangaben beeinflussen Mapping und Testfälle.
Wie wird umgeschaltet?Freeze-Fenster, Zuständigkeiten, Archivzugriff und Rückfallweg müssen vorab feststehen.

Migration durchführen

SchrittErgebnis
Quelle erfassenKontakte, Vorgänge, Belege, Zahlungen, Exporte und Integrationen sind dokumentiert.
Archivgrenze ziehenOperative Daten und nur lesbare Historie sind eindeutig getrennt.
Zielmodell festlegenWorkspace-Bereiche, Status, Verantwortlichkeiten und Accounting-Verträge sind entschieden.
Mapping vorbereitenFelder, Referenzen, Dokumente und Quellschlüssel sind zugeordnet.
Testmigration prüfenStichproben erhalten Kontakt-, Beleg- und Zahlungsbezüge und beachten Berechtigungen.
Accounting-Übergabe testenBuchungsprofile, Exportprofile und Kontenzuordnungen liefern den erwarteten Export.
Go-live absichernUmschaltung, Nacharbeiten, Archivzugriff und Rückfallweg sind vereinbart.

Workspace bietet keine automatische 1-Klick-Migration. Exportmöglichkeiten, individuelle Daten, Datenqualität und Zielprozess bestimmen das Mapping und die projektspezifischen Importschritte.

Erfolg erkennen

Die Vorbereitung ist belastbar, wenn offene Vorgänge und Historie getrennt sind, alle Beleg- und Zahlungsreferenzen nachvollziehbar bleiben und die Accounting-Übergabe mit Testdaten geprüft wurde. Verantwortliche müssen zusätzlich Go-live, Archivzugriff und Rückfallweg freigegeben haben.

Nächste Schritte

  • Sammeln Sie Exporte, Feldlisten, Beispielbelege und Beschreibungen der Accounting-Übergaben.
  • Kennzeichnen Sie offene Vorgänge und nur lesbare Historie.
  • Legen Sie die künftigen Buchungsprofile, Exportprofile und Kontenzuordnungen fest.
  • Prüfen Sie die verlinkten Workspace-Bereiche vor dem ersten Importlauf.

Hinweis zu Marken

Genannte Marken, Produktnamen und Unternehmensnamen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Sie werden hier nur zur eindeutigen Identifikation der jeweiligen Quellsysteme verwendet. Workspace ist nicht mit den genannten Anbietern verbunden, wird nicht von ihnen gesponsert, autorisiert oder empfohlen und ist kein offizielles Angebot dieser Anbieter.