Shopware mit Workspace verbinden

Nutzen Sie diese Seite, wenn Shopware weiter als Shop-System betrieben wird und Workspace PIM, Auftragsnacharbeit, Backoffice-Prozesse oder Reporting ergänzt. Wenn Shopware abgelöst werden soll, nutzen Sie Shopware 5 ablösen.

Nach der Planung ist festgelegt, welche Daten in Shopware bleiben, welche Aufgaben Workspace übernimmt, welches System je Datenart führend ist und wie Fehler im laufenden Betrieb bearbeitet werden.

Wann ist diese Integration sinnvoll?

  • Shopware bleibt Storefront, Checkout oder Verkaufskanal.
  • Workspace soll Produktdaten, Preise, Kunden- oder Bestellkontext ergänzen.
  • Eine Agentur betreut Theme, Plugins, SEO oder Shopbetrieb weiter.
  • Datenflüsse sollen schrittweise aufgebaut werden, bevor über eine Migration entschieden wird.

Typische Rollenverteilung

BereichShopwareWorkspace
Storefront und Checkoutbleibt Verkaufsoberfläche, Warenkorb und Checkoutliefert Daten, Status oder Nacharbeit, wenn der Prozess es verlangt
Produktdatenzeigt veröffentlichte Produkte, Varianten, Medien und Kategorienpflegt Produktmodell, Attribute, Medien, Freigaben und Veröffentlichungsregeln
Kunden und Bestellungennimmt Kunden- und Bestelldaten im Shopkontext aufergänzt Firmen, Rollen, Nacharbeit, Dokumente, Aufgaben und Reporting
Preise und Beständezeigt kaufbare Preise und Verfügbarkeit im Shopkann Preis-, Bestands- oder ERP-Kontext sammeln und kontrolliert ausleiten
Betriebbleibt für Theme, Plugins, SEO, Payment und Versandlogik relevantübernimmt Integrationsstatus, Fehlerlisten, fachliche Prüfung und Auswertung

Datenflüsse festlegen

DatenTypische RichtungFührendes SystemEinführung
Produkte und VariantenWorkspace zu Shopwaremeist Workspace oder PIMInitialabgleich plus Änderungsabgleich
Medien und InhalteWorkspace zu Shopwaremeist Workspace oder Redaktiongeplanter Abgleich je Vertriebskanal
Kunden und FirmenShopware zu Workspace oder projektabhängigvorher festlegenImport, Ereignis oder kontrollierter Abgleich
BestellungenShopware zu WorkspaceShopware für CheckoutEreignisse plus Kontrollabgleich
PreiseWorkspace, ERP oder Shopware zu ShopwarePreislogik vorab festlegenAPI, Datei oder Middleware
BeständeERP, Workspace oder Shopware zu ShopwareBestandssystem vorab festlegenEreignis oder Intervall
Fulfillment und TrackingWorkspace oder ERP zu ShopwareFulfillment-Prozessereignisbasiert oder kontrollierter Statusabgleich
Custom Fields und Plugin-Datenprojektabhängigje Feld festlegenMapping und fachliche Prüfung

Technischer Schnitt

Planen Sie die Integration als projektbezogenen Datenfluss. Ein typischer Schnitt besteht aus:

  • Shopware-API, Exporten, Webhooks oder Middleware
  • Workspace-API und passenden Zielressourcen
  • Mapping für Produkte, Varianten, Kunden, Bestellungen, Preise, Bestände und Dokumente
  • gemeinsamer fachlicher Schlüssel, zum Beispiel SKU, externe Referenz oder Bestellnummer
  • Fehlerliste mit Wiederholung, Status und Verantwortlichkeit

Für Shopware-5-Installationen müssen Plugins, eigene Tabellen, alte Cronjobs und individuelle Schnittstellen besonders geprüft werden. Für Shopware 6 müssen Apps, Custom Fields, Rule-Builder-Kontexte und Storefront-Erweiterungen sauber vom Workspace-Prozess abgegrenzt werden.

Schrittweise Einführung

SchrittErgebnis
Zielprozess abgrenzenShopware bleibt Storefront oder Checkout; Workspace ergänzt klar benannte Aufgaben.
Datenhoheit festlegenProdukte, Preise, Kunden, Bestellungen, Bestand und Fulfillment haben je ein führendes System.
Mapping erstellenIDs, SKUs, Varianten, Kategorien, Adressen, Statuswerte und Custom Fields sind zugeordnet.
Testdaten übertragenWenige Produkte, Kunden und Bestellungen zeigen, ob Richtung und Feldlogik stimmen.
Fehlerbehandlung aktivierenFehlgeschlagene Datensätze sind sichtbar, wiederholbar und fachlich zuordenbar.
Betrieb übergebenZuständigkeiten, Kontrollabgleich, Monitoring und Nacharbeit sind dokumentiert.

Betrieb und Fehlerfälle

  • Speichern Sie Tokens, Secrets und personenbezogene Daten nicht in Logs oder Screenshots.
  • Verarbeiten Sie Ereignisse idempotent, damit doppelte Zustellungen keine doppelten Aufträge oder Statuswechsel erzeugen.
  • Trennen Sie Test- und Produktivzugänge.
  • Prüfen Sie regelmäßig, ob Shopware-Plugins, API-Versionen, Custom Fields und Mapping noch zum Zielprozess passen.
  • Dokumentieren Sie, wer Fehler im Shop, in Workspace, in Middleware und im ERP bearbeitet.

Grenzen

Diese Seite dokumentiert einen Integrationsschnitt, keinen fertigen nativen Shopware-Connector. Plugins, Custom Fields, Erlebniswelten, SEO-Struktur, Zahlungsarten, Versandlogik und Drittanbieter-Erweiterungen müssen im Projekt geprüft werden. Sie ersetzt nicht den Migrationsleitfaden, wenn Shopware vollständig abgelöst werden soll.

Nächste Schritte