Vorgangskontext nutzen
Der Vorgangskontext stellt bestätigte Personen, Firmen, Produktvarianten und Aufträge direkt am Vorgang zusammen. Er zeigt außerdem andere sichtbare Vorgänge und Forumsdiskussionen, die mindestens einen dieser bestätigten Anker teilen.
Die erste Ausbaustufe arbeitet ausschließlich mit direkten Beziehungen und exakten Kennungen. Sie verwendet weder KI noch Volltext- oder semantische Suche.
Vorgang aus dem Posteingang anlegen
- Öffnen Sie den Eingang im Posteingang.
- Wählen Sie
Vorgang anlegen. - Prüfen Sie Betreff und interne Startnotiz.
- Prüfen Sie jeden vorgeschlagenen Kontextanker einzeln.
- Aktivieren Sie nur die Anker, deren Zuordnung eindeutig stimmt.
- Legen Sie den Vorgang an.
Workspace kann exakte Absender-E-Mail-Adressen, aktive Firmenzuordnungen, Auftragsnummern und SKUs erkennen. Kein Vorschlag ist vorausgewählt. Bei mehreren Treffern kennzeichnet Workspace den Vorschlag als mehrdeutig.
Die Erstellung läuft atomar: Scheitert ein ausgewählter Anker, entsteht weder ein teilweise verknüpfter Vorgang noch ein vorzeitig geschlossener Posteingangseintrag.
Kontext am Vorgang prüfen
Öffnen Sie den Tab Vorgangskontext. Dort sehen Sie:
- bestätigte Anker mit Typ, Rolle und Herkunft,
- ähnliche sichtbare Vorgänge mit den gemeinsam genutzten Ankern,
- sichtbare Forumsdiskussionen mit den gemeinsam genutzten Ankern,
- einen eigenen Status je Quelle, wenn sie nicht anwendbar, nicht berechtigt, zeitlich begrenzt oder vorübergehend fehlerhaft ist.
Öffnen Sie die Vorgangsnummer oder den Titel einer Forumsdiskussion, um die Originalquelle im passenden Workspace-Bereich zu prüfen. Der angezeigte Status verwendet die Bezeichnung des jeweiligen Workflows und nicht dessen technischen Schlüssel.
BESTÄTIGT bezeichnet einen bewusst übernommenen Anker. ERFAHRUNGSWERT kennzeichnet einen anderen Vorgang und DISKUSSION einen Forumsbeitrag. Diese Kennzeichnungen sagen nichts über die fachliche Richtigkeit einer Lösung aus.
Anker ergänzen oder entfernen
Wählen Sie Person, Firma, Produktvariante oder Auftrag aus und ordnen Sie die Rolle Bezug, Auslöser oder Ergebnis zu. Workspace übernimmt die Bezeichnung aus dem autoritativen Fachobjekt; frei eingegebene Labels werden nicht gespeichert. Bestätigen Sie das Entfernen eines bestehenden Ankers in der Sicherheitsabfrage. Änderungen werden auditiert.
Sichtbarkeit und Grenzen
Workspace zeigt nur Fachobjekte, Vorgänge und Forumsdiskussionen, die Sie mit Ihren aktuellen Rechten sehen dürfen. Unsichtbare Datensätze erscheinen weder als Treffer noch als Hinweis auf ihre Existenz. Die Prüfung gilt auch dann, wenn ein anderer Nutzer den Anker früher bestätigt hat.
Ein leerer Bereich und eine nicht verfügbare Quelle sind deshalb verschiedene Zustände. Beachten Sie den Quellenstatus über der jeweiligen Ergebnisgruppe.
Ein Vorgang unterstützt höchstens 32 Anker. Beim Handoff aus dem Posteingang können höchstens 16 bestätigte Anker übernommen werden. Jede Ergebnisgruppe zeigt höchstens fünf Einträge. Diese Grenzen schützen Antwortzeit und Datenbanklast.
Der Vorgangskontext benötigt die Tenant-Funktion crm.case_context, passende Leserechte für die jeweiligen Fachobjekte und die normale Vorgangs- bzw. Forumsichtbarkeit. Ohne Aktivierung bleibt die Funktion geschlossen.