Firmenzugangsanfragen prüfen
Unter CRM > Pipeline > Posteingang prüfen Sie Anfragen von Storefront-Besuchern, die Zugang zu Geschäftskundenfunktionen (B2B), Firmenkonditionen oder einem bestehenden Unternehmenskonto wünschen. Danach ist klar, ob ein Lead, eine Person, ein Unternehmen oder eine Chance weiterbearbeitet werden muss.
Eine Firmenzugangsanfrage schaltet nichts automatisch frei. Workspace legt deshalb weder Preisliste und Kundengruppe noch Rechnungskauf oder steuerliche Behandlung fest. Zuerst prüft das Vertriebsteam die Anfrage fachlich.
Offene Anfragen bleiben im Posteingang sichtbar, bis Sie sie als legitim oder Spam geprüft haben. Unter CRM > Pipeline > Firmenzugangsanfragen öffnen Sie die vollständige Historie. Dort zeigt Workspace den Vertriebskanal und erzeugte Folgeobjekte mit lesbaren Bezeichnungen statt technischer IDs.
Anfrage einordnen
Öffnen Sie die Anfrage und prüfen Sie:
- Unternehmen, Kontaktperson und erreichbaren Kontaktweg
- Kundennummer, USt-ID oder andere Identifikationsmerkmale
- Nachricht und Ursprung der Anfrage, zum Beispiel die Storefront-Seite
- vorhandene Consent- oder Kontaktangaben
- Risiko-Hinweise, wenn Workspace die Anfrage als auffällig markiert
Risiko-Hinweise sind nur für die interne Prüfung bestimmt. Besucher erhalten keine technischen oder risikobezogenen Ablehnungsgründe.
Entscheidung treffen
| Ausgangslage | Vorgehen |
|---|---|
| Das Unternehmen ist bekannt | Öffnen Sie das bestehende Unternehmen und prüfen Sie, ob Kontaktperson, Zugangswunsch und Kundendaten zusammenpassen. |
| Die Person ist bekannt, das Unternehmen aber unklar | Prüfen Sie den Personen- und Beschäftigungskontext, bevor Sie ein Unternehmen verknüpfen. |
| Es gibt noch keinen passenden Datensatz | Erfassen Sie zuerst einen Lead oder legen Sie Stammdaten erst nach fachlicher Prüfung an. |
| Es gibt konkreten Kaufbedarf | Erstellen oder pflegen Sie eine Chance erst, wenn Bedarf und Kundenbezug belastbar sind. |
| Die Anfrage ist verdächtig oder fachlich wertlos | Verfolgen Sie sie nicht weiter und dokumentieren Sie die Entscheidung im passenden internen Kontext. |
Wählen Sie Als legitim bestätigen, wenn die Anfrage echt ist. Workspace verwendet einen bereits erzeugten Lead weiter oder legt den fehlenden Lead an, ergänzt den internen Kommentar und erzeugt ein konfiguriertes Follow-up ohne Dubletten. Wählen Sie Als Spam markieren, wenn keine weitere Bearbeitung nötig ist. Diese Entscheidung löscht vorhandene Leads, Kommentare oder Follow-ups nicht.
Weiterbearbeiten
Gehen Sie bei relevanten Anfragen so vor:
- Prüfen Sie, ob bereits ein Unternehmen oder eine Person existiert.
- Ergänzen Sie fehlende Stammdaten nur, wenn die Daten fachlich plausibel sind.
- Legen Sie bei unklarem Kundenbezug zuerst einen Lead an.
- Legen Sie eine Chance erst an, wenn ein konkreter Bedarf sichtbar ist.
- Stimmen Sie Freischaltungen, Preislisten, Zahlungsarten oder Kundengruppen mit dem dafür vorgesehenen Commerce- oder Administrationsprozess ab.
Firmenzugangsanfragen sind keine Abkürzung für die Stammdatenpflege, sondern ein Eingangssignal. Behandeln Sie sie mit derselben fachlichen Sorgfalt wie andere CRM-Erstkontakte.
Erfolg erkennen
Die Anfrage ist fachlich bearbeitet, wenn:
- ein bestehendes Unternehmen oder eine bestehende Person sauber zugeordnet ist oder bewusst kein Datensatz angelegt wurde,
- bei unklarem Bezug ein Lead mit nächstem Schritt vorhanden ist,
- konkrete Verkaufsfälle als Chance weiterlaufen,
- keine Storefront-Freischaltung ohne fachliche Entscheidung erfolgt ist,
- der nächste Bearbeiter den Grund der Entscheidung nachvollziehen kann.
Häufige Probleme
Die Anfrage nennt ein Unternehmen, aber keine erreichbare Person: Behalten Sie die Anfrage im Lead- oder Klärungskontext, bis ein belastbarer Kontaktweg vorliegt.
USt-ID oder Kundennummer passen nicht zum Unternehmen: Verknüpfen Sie keine Stammdaten vorschnell. Klären Sie die Abweichung und dokumentieren Sie das Ergebnis.
Die Anfrage wirkt wie Spam: Ziehen Sie die internen Risiko-Hinweise zur Prüfung heran, ohne sie an die anfragende Person weiterzugeben.
Nächste Schritte
- Erfassen oder qualifizieren Sie Leads mit Aus einem ersten Kontakt eine Verkaufschance entwickeln.
- Steuern Sie konkrete Verkaufsfälle mit Verkaufschancen und Umsatzprognose prüfen.
- Ordnen Sie CRM-Eingänge mit Kunden und Vertrieb im Überblick ein.
- Prüfen Sie Commerce-Zusammenhänge mit Einkauf und Verkauf im Überblick.