CRM-Fähigkeiten
Nutzen Sie CRM, um Kontakte, Leads, Chancen, Angebote, Fälle und Vertriebskennzahlen in einem gemeinsamen Arbeitsbereich zu steuern. Workspace trennt frühe Kontakte, belastbare Verkaufsfälle und Servicevorgänge klar voneinander, damit Teams Datenqualität, Pipeline und Kundenbezug nachvollziehbar halten.
Diese Seite hilft, wenn Sie ein CRM für Maschinenbau, technischen B2B-Vertrieb oder erklärungsbedürftige Produkte einordnen. Sie zeigt, wo Leads, Ansprechpartner, Firmen, Angebote, Servicefälle und Forecast zusammenlaufen und wann Sie besser mit Commerce, PIM oder Reporting fortfahren.
| Suchfrage | Nächster sinnvoller Schritt |
|---|---|
| CRM für Maschinenbau oder B2B-Vertrieb bewerten | Arbeitsbereiche lesen und danach Quickstart: CRM-Lead zur Chance entwickeln öffnen. |
| Vertrieb und B2B-Onlineshop verbinden | Firmenzugangsanfragen und Handel- und Commerce-Fähigkeiten prüfen. |
| Pipeline-Risiken oder Forecast steuern | Mit Vertriebspipeline und Forecast fortfahren. |

Pipeline im Überblick
Arbeitsbereiche
CRM startet mit einem Dashboard für Arbeitsstand, Pipeline und Angebote. Der Tab Pipeline fasst Pipelinebestand, Forecast, Zielabdeckung, Teamvergleich, Aktivität und Abschlüsse in getrennten Bereichen zusammen. Die Bewertung der Kennzahlen steht in CRM-Dashboard auswerten.
CRM > Kontakte bündelt Personen und Unternehmen. Pflegen Sie dort belastbare Stammdaten, bevor Sie Chancen, Angebote oder Fälle dauerhaft daran ausrichten.
CRM > Pipeline bündelt Leads, Chancen, Angebote, Fälle, Posteingang und Kontaktformular-Einreichungen. Nutzen Sie diesen Bereich für laufende Vertriebs- und Servicearbeit.
CRM > Newsletter bündelt Listen, Abonnenten, Kampagnen und Newsletter-Kennzahlen. Nutzen Sie diesen Bereich, wenn Marketing- und Informationskampagnen mit CRM-Kontakten, Einwilligungen und Versandgrenzen zusammengeführt werden sollen. Die tägliche Arbeit beschreibt Newsletter verwalten.
CRM > Berichte enthält die Vertriebsanalyse. Nutzen Sie die Berichte, wenn Sie Pipeline, Abschlussentwicklung und offene Risiken prüfen.
CRM > Konfiguration enthält Stammdaten und Prozesslisten für Kontakte, Pipeline, Verträge sowie Vorgänge und Aufgaben. Pflegen Sie dort nur Werte, die Ihr Team im täglichen Ablauf tatsächlich verwendet.
Leads qualifizieren
Ein Lead ist ein früher Kontakt und noch kein Kundenstammsatz. Sammeln Sie zunächst die verfügbaren Daten und entscheiden Sie dann, ob daraus eine Person, ein Unternehmen oder ein Unternehmen mit Ansprechpartner entstehen soll.
Nutzen Sie Leads als Arbeitsvorrat für neue Kontakte aus Messen, Formularen, Kampagnen oder manueller Erfassung. Halten Sie den Lead schlank, solange noch unklar ist, ob daraus ein belastbarer Kundenbezug entsteht.
Prüfen Sie bei Leads vor der Übernahme:
- Ist ein erreichbarer Kontaktweg vorhanden?
- Ist die Quelle gepflegt?
- Ist eine verantwortliche Person benannt?
- Enthalten Notizen Bedarf, nächste Schritte oder offene Fragen?
- Sind Einwilligungen für die weitere Kontaktaufnahme dokumentiert, wenn sie benötigt werden?
Konvertieren Sie einen Lead erst, wenn der Kundenbezug ausreichend klar ist. Der Lead bleibt als konvertierter Ursprung nachvollziehbar.
Gehen Sie bei der Qualifizierung so vor:
- Öffnen Sie den Lead und prüfen Sie Kontaktweg, Quelle, Notizen und Einwilligung.
- Ergänzen Sie fehlende Informationen, ohne daraus bereits einen Kundenstammsatz zu machen.
- Entscheiden Sie, ob Sie eine Person, ein Unternehmen oder beides anlegen oder ergänzen.
- Erstellen Sie bei erkennbarem Bedarf direkt eine Chance, damit die weitere Vertriebsarbeit nicht im Lead verbleibt.
Firmenzugangsanfragen prüfen
Nutzen Sie CRM > Pipeline > Firmenzugangsanfragen, um öffentliche B2B-Zugangsanfragen aus der Storefront zu prüfen. Eine Anfrage ist noch keine Freischaltung und noch kein belastbarer Kundenstammsatz.
Prüfen Sie vor der Übernahme:
- Stimmen Unternehmen, Kontaktweg, Kundennummer, USt-ID und Nachricht fachlich zusammen?
- Passt die Anfrage zum angegebenen Ursprung, zum Beispiel zur
pageUrlder Storefront? - Ist klar, ob ein bestehendes Unternehmen ergänzt oder ein neuer Datensatz angelegt werden soll?
- Sind Einwilligung und gewünschter Kontaktweg ausreichend dokumentiert?
- Zeigen
riskReasonoderriskScore, dass die Anfrage als verdächtig markiert wurde?
Erstellen oder verknüpfen Sie Unternehmen, Personen, Leads oder Chancen erst nach fachlicher Prüfung. Eine Firmenzugangsanfrage schaltet keine Preisliste, keine Kundengruppe, keinen Rechnungskauf und keine steuerliche Behandlung automatisch frei.
Bei verdächtigen oder abgewiesenen Einreichungen sehen Besucher weiterhin nur eine neutrale Rückmeldung. Nutzen Sie interne Risk-Felder für Ihre Prüfung, aber geben Sie diese Gründe nicht an Anfragende weiter.
Kontaktformular-Einreichungen prüfen
Nutzen Sie CRM > Pipeline > Kontaktformular-Einreichungen, um angenommene und quarantänisierte Formulareingänge nachzuprüfen. Das Dashboard zeigt Kontaktformular-Einreichungen nur solange als Handlungsbedarf, bis sie geprüft wurden.
Markieren Sie eine Einreichung nach der Prüfung als OK oder Spam. Dadurch sieht das Team in der Liste, dass der Eintrag bereits angeschaut wurde, und mehrere Personen prüfen nicht dauerhaft dieselbe Einreichung erneut.
Prüfen Sie besonders:
- Gehört die Nachricht fachlich zum angegebenen Ursprung?
- Ist der Kontaktweg plausibel?
- Wurde bei angenommenen Einreichungen der erzeugte Lead oder Kommentar korrekt angelegt?
- Ist eine quarantänisierte Einreichung trotz Risiko fachlich relevant?
- Soll ein Spam-Eintrag nur als geprüft markiert werden, ohne bestehende Leads oder Kommentare automatisch zu verändern?
Chancen und Angebote steuern
Eine Chance beschreibt einen konkreten Verkaufsfall. Nutzen Sie Chancen, wenn ein Bedarf, ein erwarteter Umsatz, ein Abschlusszeitraum und ein Kundenbezug erkennbar sind.
Pflegen Sie bei Chancen besonders:
UnternehmenoderAnsprechpartnerErwarteter UmsatzGeplantes AbschlussdatumVerantwortlichPhaseWahrscheinlichkeitForecast
Ändern Sie Phasen über die vorgesehenen Aktionen. So bleiben Prozessstand, Wahrscheinlichkeit und Ergebnis konsistent.
Verbinden Sie Angebote mit der passenden Chance, wenn das Angebot aus einem Verkaufsfall entsteht. Ein Angebot kann kaufmännisch eigenständig sein, verliert ohne Chance aber den direkten Pipeline- und Forecast-Bezug.
Wenn Sie ein angenommenes Angebot in eine Bestellung umwandeln, schließt Workspace die verknüpfte Chance automatisch als gewonnen, sofern sie bereits in der Angebots- oder Verhandlungsphase steht. Prüfen Sie nur Fälle ohne verknüpfte Chance, frühe Chancen oder bereits verlorene Chancen manuell. Die genaue Arbeitsweise steht in Angenommene Angebote abschließen.
Prüfen Sie Angebotsdokumente vor dem Versand auch visuell. Bei mehrseitigen Angeboten erklärt Dokumentlayouts und PDF-Ausgabe, warum Vorschau, finales PDF, Seitenumbrüche und Summenblock zusammen geprüft werden.
Nutzen Sie Chancen als operative Pipeline:
- Legen Sie die Chance mit Kundenbezug und erwarteter Summe an.
- Pflegen Sie Abschlussdatum, Verantwortliche, Quelle und Forecast, sobald sie belastbar sind.
- Bewegen Sie die Chance über die passenden Phasen von Qualifizierung bis Angebot und Verhandlung.
- Markieren Sie gewonnene oder verlorene Chancen erst, wenn Ergebnis, Betrag und Begründung fachlich feststehen.
- Prüfen Sie Chancen ohne aktuelle Aktivität regelmäßig, damit Pipeline und Forecast nicht veralten.
Fälle bearbeiten
Nutzen Sie Fälle für Support-, Service-, Incident- oder interne Vorgänge. Ein Fall hält Kategorie, Status, Verantwortliche und Kontext zusammen und kann mit anderen Geschäftsobjekten verknüpft werden.
Führen Sie Statuswechsel über die vorgesehenen Aktionen aus. So bleiben Bearbeitungsstand, Historie und externe Rückmeldungen kontrolliert.
Arbeiten Sie Fälle als klare Aufgaben:
- Wählen Sie den passenden Falltyp, damit Nummerierung, Pflichtangaben und Ablauf stimmen.
- Beschreiben Sie Betreff, Priorität und Kontext so, dass das Team den Vorgang ohne Rückfragen übernehmen kann.
- Verknüpfen Sie relevante Personen, Unternehmen, Bestellungen, Rechnungen, Retouren, Sendungen oder Produktvarianten.
- Halten Sie Verantwortliche und Status aktuell.
- Schließen Sie den Fall erst, wenn Ergebnis und nächste Schritte dokumentiert sind.
Vertriebsanalyse nutzen
Öffnen Sie CRM > Berichte > Vertriebsanalyse, um Abschlussquoten, Gewinn- und Verlustentwicklung sowie Trends zu prüfen. Nutzen Sie die Auswertung für regelmäßige Pipeline-Reviews:

- Prüfen Sie neue und veraltete Leads.
- Aktualisieren Sie offene Chancen mit realistischen Beträgen und Abschlussdaten.
- Kontrollieren Sie
Commit-Chancen einzeln. - Schließen Sie verlorene oder unrealistische Chancen.
- Verbinden Sie Angebote mit den passenden Chancen.
Nutzen Sie Reporting nicht als Ersatz für Datenpflege. Die Berichte zeigen nur dann belastbare Trends, wenn Leads, Chancen, Angebote, Aktivitäten und Verlustgründe im Tagesgeschäft gepflegt werden.
Prüfen Sie in Reviews besonders:
- Welche Chancen stagnieren?
- Welche Verlustgründe häufen sich?
- Welche erwarteten Umsätze hängen an unrealistischen Abschlussdaten?
- Welche Teams oder Kanäle benötigen Nacharbeit bei Lead-Qualität oder Angebotsverfolgung?
Grenzen
Leads ersetzen keine dauerhaften Stammdaten. Status und Phasen sind prozessgeführt und nicht als freie Textfelder gedacht. Die zentrale Suche deckt die belegten CRM-Objekte ab, ersetzt aber keine vollständige Fachobjekt-Recherche in jedem Modul.
Nächste Schritte
- Erfassen und qualifizieren Sie Leads mit Quickstart: CRM-Lead zur Chance entwickeln.
- Steuern Sie Chancen, Forecast und angenommene Angebote mit Vertriebspipeline und Forecast.
- Pflegen Sie Kunden- und Kontaktarbeit mit Kontaktarbeit.
- Verwalten Sie Newsletter mit Newsletter verwalten.
- Führen Sie Angebot, Bestellung, Versand und Rechnung mit Einkauf, Lager, Verkauf, Versand und Rechnung weiter.