Updates und Rollback
Diese Anleitung beschreibt den empfohlenen Ablauf für Updates von Workspace in Self-Hosting-Umgebungen. Ziel ist ein kontrollierter Versionswechsel mit nachvollziehbarer Prüfung und vorbereitetem Rollback.
Nutzen Sie diese Seite vor jedem Versionswechsel von Workspace. Nach Abschluss läuft die neue Version produktiv und ein Rollback ist vorbereitet.
Ein erfolgreiches Update bedeutet
- neue Version installiert,
- Anmeldung funktioniert,
- Kernfunktionen funktionieren,
- Rollback bleibt möglich,
- Änderungen sind dokumentiert.
Vor dem Update
- [ ] Release ausgewählt.
- [ ]
SHA256SUMSgeprüft. - [ ] Datenbank gesichert.
- [ ] Storage gesichert.
- [ ] verschlüsselte Konfiguration gesichert.
- [ ]
NUCLEUS_KEYverfügbar. - [ ] Rollback-Version vorhanden.
- [ ] Wartungsfenster geplant.
- [ ] Kommunikationsweg für betroffene Nutzer geklärt.
Artefakte prüfen
Prüfen Sie heruntergeladene Dateien vor Installation oder Rollout:
sha256sum -c SHA256SUMSBewahren Sie manifest.txt, SHA256SUMS, Release-Hinweise und installierte Version gemeinsam mit Ihrem Betriebsprotokoll auf.
Serverpaket aktualisieren
Installieren Sie das passende Paketformat für Ihre Umgebung:
sudo dpkg -i nucleus-server_<version>-1_amd64.debsudo rpm -Uvh nucleus-server-<version>-1.x86_64.rpmWenn Sie das Archivformat verwenden, ersetzen Sie das Binary kontrolliert und starten Sie den Dienst danach über Ihren Service-Manager neu.
Container aktualisieren
Beziehen Sie das neue Image mit explizitem Versionstag und starten Sie die Laufzeit neu:
docker pull git.schukai.me/releases/nucleus:<version>
docker compose up -dPrüfen Sie danach, ob der neue Serverstand und die eingebettete Administrationsoberfläche aktiv sind.
Nach dem Update prüfen
Führen Sie nach jedem Update technische und fachliche Smoke-Tests aus.
Technische Prüfungen
- Ping-Endpunkt erreichbar,
- Login funktioniert,
- Administrationsoberfläche lädt den erwarteten Stand,
nucli doctormeldet keine blockierenden Kontextfehler,- relevante System-Readiness-Checks sind
okoder fachlich erklärbar.
Basisprüfung:
curl -sk https://<workspace-url>/api/v1/pingFür detaillierte Diagnoseinformationen nutzen Sie Diagnose und Readiness.
Fachliche Prüfungen
- Anmeldung mit typischen Rollen möglich,
- Kernprozesse der Umgebung funktionieren,
- Integrationen erreichbar,
- Exporte und Importe funktionieren,
- betroffene Arbeitsbereiche lassen sich öffnen.
Dokumentieren Sie Version, Artefakt, Prüfsumme, Startzeit, Prüfergebnis und offene Auffälligkeiten.
Rollback vorbereiten
Ein Binary- oder Image-Rollback allein macht keine Datenmigration rückgängig. Stimmen Sie Rollback-Schritte immer mit Ihrem Backup- und Restore-Konzept ab.
| Komponente | Für Rollback erforderlich |
|---|---|
| Binary oder Image | Ja |
| PostgreSQL | Möglicherweise, abhängig von Migrationen |
| Storage | Möglicherweise, abhängig von geänderten Daten |
| Konfiguration | Ja |
NUCLEUS_KEY | Ja |
Rollback durchführen
Rollen Sie nur auf eine Version zurück, deren Artefakte, Konfiguration und Datenverträglichkeit für Ihre Umgebung geklärt sind. Verwenden Sie das vorherige Serverpaket oder den vorherigen Image-Tag und stellen Sie bei Bedarf Datenbank und persistenten Speicher aus dem passenden Backup wieder her.
Prüfen Sie nach dem Rollback dieselben Punkte wie nach einem Update. Halten Sie fest, ob Daten wiederhergestellt wurden und welcher Stand jetzt produktiv läuft.
Nächste Schritte
- Prüfen Sie Betrieb und Readiness mit Diagnose und Readiness.
- Prüfen Sie Self-Hosting-Grundlagen mit Self-Hosting, wenn Backup, Storage oder Erstzugang betroffen sind.
- Prüfen Sie Container-Ingress mit Container und Ingress, wenn das Update über Images oder orchestrierte Rollouts läuft.
- Prüfen Sie TLS und Reverse Proxy mit TLS und Reverse Proxy, wenn öffentliche Erreichbarkeit nach dem Update auffällt.