Product Channel Sync für Google Merchant Center einrichten
Richten Sie Product Channel Sync ein, wenn Workspace veröffentlichte Shop-Produkte an Google Merchant Center senden soll. Nach Abschluss gibt es ein aktives Product-Channel-Binding für Site, Vertriebskanal, Google Merchant Center und ein tenant-gebundenes OAuth-Credential. Ein Taskstream-Job kann dann die freigegebenen Produkte als Google ProductInputs übertragen.
Dies ist die Hauptanleitung für Google Merchant Center. Die Provider-Verbindung ist nur ein vorbereitender Credential-Schritt. Nutzen Sie Provider-Verbindungen einrichten, wenn Sie das OAuth-Credential anlegen oder prüfen müssen.
Product Channel Sync ist provider-neutral angelegt. Google Merchant Center ist der erste unterstützte Adapter; spätere Zielkanäle wie Amazon nutzen denselben Grundvertrag mit eigenem Provider-Adapter.
Arbeitsablauf
Arbeiten Sie die Einrichtung in dieser Reihenfolge ab:
- Prüfen Sie Workspace-, Google- und Produktvoraussetzungen.
- Legen Sie die Google-Provider-Verbindung an oder prüfen Sie das bestehende OAuth-Credential.
- Öffnen Sie Handel > Stammdaten > Profile & Kanäle > Produktkanäle.
- Legen Sie das Product-Channel-Binding für Site und Vertriebskanal an.
- Prüfen Sie die Binding-Readiness.
- Beheben Sie Blocker bei Binding, Credential oder Produktdaten.
- Starten Sie den Product-Channel-Sync.
- Prüfen Sie lokalen Sync-Lauf, lokale Item-States, Taskstream-Ergebnis und Google-Verarbeitung.
Die Einrichtung ist erst abgeschlossen, wenn die Binding-Readiness nicht blockiert, der Sync-Job erfolgreich startet und Google ProductInputs annimmt. Google prüft und genehmigt Produkte danach asynchron.
Voraussetzungen
Prüfen Sie diese Punkte, bevor Sie ein Binding anlegen:
| Bereich | Voraussetzung |
|---|---|
| Rechte | Sie haben product_channel_bindings:list, product_channel_bindings:read, product_channel_bindings:create, product_channel_bindings:update und für Syncs product_channel_bindings:sync. Für Betriebssicht benötigen Sie zusätzlich product_channel_sync_runs:read und product_channel_item_states:read. Für die Auswahl bestehender OAuth-Credentials benötigen Sie provider_connections:list und provider_connections:read. |
| Site | Die Site hat eine öffentliche primäre Domain, weil Google absolute Produktlinks benötigt. |
| Vertriebskanal | Der Vertriebskanal ist aktiv und liefert Sprache, Währung, Preise und Veröffentlichungsstatus. |
| Produkte | Die Produkte sind physische Varianten, für den Vertriebskanal veröffentlicht und besitzen Produkt-Route, Beschreibung, sichtbaren Preis, Verfügbarkeit und mindestens ein freigegebenes öffentliches Produktbild. Pflegen Sie für gezielte Google-Bilder zusätzlich ein Bild mit dem im Binding konfigurierten Medienzweck. Der Standard ist google_merchant. Wenn dieser Zweck fehlt, kann Workspace nur auf ein öffentliches Bild mit dem Medienzweck primary zurückfallen. Ein positives Bruttoversandgewicht in der Variantenlogistik ist erforderlich, wenn die aktiven Google-Merchant-Versandeinstellungen für das Zielland gewichtsabhängig sind. |
| Google Merchant Center | Das Merchant-Center-Konto existiert und der Google-Nutzer darf Produkte verwalten. |
| Google Cloud | Das Google-Cloud-Projekt hat die Merchant API aktiviert. |
| Google OAuth | OAuth Consent Screen und OAuth-Client erlauben die Redirect URI aus Workspace. |
| Merchant API Developer Registration | Das Google-Cloud-Projekt des OAuth-Clients ist über Merchant API Developer Registration mit dem passenden Merchant-Konto verknüpft. |
| Workspace Credential | In System > Integrationen > Provider-Verbindungen existiert ein Credential für google_merchant_center mit Scope https://www.googleapis.com/auth/content. |
Speichern Sie keine OAuth-Client-Dateien, Client Secrets, Access Tokens oder Refresh Tokens in Tickets, Skripten, Repository-Dateien oder Betriebsprotokollen.
Google und Credential vorbereiten
- Öffnen Sie Google Merchant Center und notieren Sie die Merchant Center Account ID.
- Aktivieren Sie die Merchant API im passenden Google-Cloud-Projekt.
- Richten Sie den OAuth Consent Screen und einen OAuth-Client für diese Workspace-Umgebung ein.
- Tragen Sie die Redirect URI aus System > Integrationen > Provider-Verbindungen im OAuth-Client ein.
- Legen Sie in Workspace eine Provider-Verbindung für Google Merchant Center an.
- Wählen Sie nur den von Workspace angezeigten Scope
https://www.googleapis.com/auth/content. - Schließen Sie den Google-OAuth-Dialog im Browser ab.
- Prüfen Sie in der Verbindungsliste Provider, Konto-ID, Credential-ID und Teststatus.
- Registrieren Sie das Google-Cloud-Projekt des OAuth-Clients für die Merchant API, wenn Google API-Aufrufe mit einem nicht registrierten GCP-Projekt blockiert.
Nach dem Release auf Provider-Verbindungen müssen bestehende Google-Merchant- OAuths normalerweise nicht neu autorisiert werden. Prüfen Sie das Credential operativ. Verbinden Sie nur neu, wenn der Verbindungstest fehlschlägt, der Scope fehlt, Google den Zugriff widerrufen hat oder das Binding auf eine falsche Credential-ID zeigt.
Merchant API Developer Registration durchführen
Google verlangt zusätzlich zum OAuth-Consent eine einmalige Developer Registration. Dieser Schritt verknüpft das Google-Cloud-Projekt, aus dem der OAuth-Client stammt, mit einem Merchant-Center-Konto. Merchant API aktivieren, den Scope https://www.googleapis.com/auth/content hinzufügen oder einen neuen OAuth-Token erzeugen reicht nicht aus, wenn diese Registrierung fehlt.
Führen Sie die Registrierung mit demselben Google-Cloud-Projekt aus, das den OAuth-Client für Workspace bereitstellt. Der aufrufende Google-Nutzer muss im Merchant Center direkt als Admin berechtigt sein. Bei Advanced Accounts, Hauptkonten oder Unterkonten kann Google melden, dass die Registrierung nicht gegen das Ziel-Unterkonto erfolgen darf. Registrieren Sie dann gegen das von Google genannte Haupt- oder Advanced-Konto. Das Product-Channel-Binding in Workspace kann weiter auf das Merchant-Konto zeigen, in das Produkte gesendet werden, sofern der OAuth-Nutzer dort Zugriff hat.
Die Registrierung nutzt die Google-Methode accounts.developerRegistration.registerGcp. Der Ressourcenname hat dieses Format:
accounts/<merchant-account-id>/developerRegistrationDer Request enthält optional eine Entwicklerkontaktadresse:
{
"developerEmail": "admin@example.com"
}Ein erfolgreicher Aufruf liefert eine developerRegistration-Ressource mit der registrierten Google-Cloud-Projekt-ID. Warten Sie danach einige Minuten und testen Sie die Provider-Verbindung oder den kleinsten Product-Channel-Sync erneut. Der Google-Account-Blocker ist behoben, wenn Google nicht mehr wegen eines nicht registrierten GCP-Projekts oder mit GCP_NOT_REGISTERED blockiert und Workspace die Merchant DataSource erstellen oder auflösen kann.
Speichern Sie den Access Token für diesen einmaligen API-Aufruf nicht in Tickets, Skripten, Repository-Dateien oder Betriebsprotokollen.
Binding anlegen
Legen Sie ein Product-Channel-Binding für die Site und den Vertriebskanal an, dessen Produkte Sie an Google senden möchten.
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
siteId | Site, deren öffentliche Domain Workspace für Produktlinks verwendet. |
salesChannelId | Vertriebskanal, aus dem Veröffentlichung, Sprache, Währung und Preislogik kommen. |
provider | Für Google immer google_merchant_center. |
credentialId | ID des verschlüsselten OAuth-Credentials aus Provider-Verbindungen. |
externalAccountId | Merchant Center Account ID. |
externalDataSourceRef | Optionaler Google DataSource-Name. Lassen Sie das Feld leer, wenn Workspace die API-Datenquelle anlegen oder eindeutig finden soll. |
imagePurposeKey | Bevorzugter Medienzweck für das Google-image_link. Der Standard ist google_merchant. Wenn zu diesem Zweck kein öffentliches Bild existiert, nutzt Workspace ein öffentliches Bild mit Medienzweck primary und meldet eine Warnung. Ohne google_merchant oder primary bleibt das Zielprofil blockiert. |
googleShippingSyncEnabled | Aktiviert den Workspace-gesteuerten Sync von Google Shipping Services. Lassen Sie den Wert aus, wenn Workspace nur Produktdaten senden und Google-Versandregeln lesen soll. |
googleShippingServicePrefix | Prefix für Google Shipping Services, die Workspace besitzt. Der Standard ist Workspace. Beim Sync ersetzt Workspace nur Services mit diesem Prefix. |
contentLanguage | Sprache für Google ProductInputs, zum Beispiel de. |
feedLabel | Feed-Label, zum Beispiel DE. |
targetCountry | Zielland, zum Beispiel DE. |
Workspace speichert im Binding keine geheimen OAuth-Werte. Das Binding enthält nur Tenant-, Site-, Vertriebskanal-, Credential- und Provider-Referenzen. Die Site muss demselben Vertriebskanal zugeordnet sein wie das Binding. So kann ein Mandant mehrere Sites und mehrere Google-Merchant-Bindings betreiben, ohne Produktdaten aus einem Shop mit Produktlinks eines anderen Shops zu vermischen.
Google-Versandregeln synchronisieren
Aktivieren Sie googleShippingSyncEnabled, wenn Workspace die Versandkostenregeln im Google Merchant Center aus lokalen Commerce-Daten pflegen soll. Workspace nutzt dabei einen klar begrenzten Ownership-Vertrag: Vor dem Schreiben liest Workspace die bestehenden Google Shipping Settings, entfernt nur Shipping Services mit dem konfigurierten googleShippingServicePrefix und schreibt anschließend die zusammengeführte Ressource zurück. Manuell gepflegte oder fremd verwaltete Google-Services außerhalb dieses Prefix bleiben erhalten.
Der erste Sync-Schnitt nutzt aktive ShippingConditionSet und aktive ShippingConditionRate der Default-Preisliste des Commerce-Profils am gebundenen Vertriebskanal. Aktive ShippingRule-Datensätze am Commerce-Profil liefern zusätzliche Label-Aliase für die zugeordnete Versandart. Der Sync bildet folgende Tarifarten nach Google ab:
| Lokale Versandkondition | Google-Mapping |
|---|---|
shipment ohne Formelanteil | Pauschaler flatRate in einer Google Rate Group. |
kg ohne Formelanteil | Gewichtstabelle mit shippingWeight-Stufen. |
order_value ohne Formelanteil | Warenwerttabelle mit Preisstufen. |
Workspace blockiert die Readiness, wenn ein aktiver Versandkonditionssatz nicht deterministisch nach Google übersetzt werden kann. Dazu gehören gemischte Tarifbasen innerhalb eines Konditionssatzes, package, pallet und formelbasierte Tarifzeilen mit unitAmount.
Google-Merchant-Shipping 6.0 nutzt ausschließlich diese Shipping Condition Sets und deren aktive Rate-Zeilen.
Produktbezogene Sonderkonditionen laufen über Google shippingLabel. Pflegen Sie dazu in der Variantenlogistik ein shippingTags-Tag, das dem Key eines aktiven Versandkonditionssatzes, dem bucketKey einer aktiven Shipping Rule oder dem Rule-Key entspricht, zum Beispiel bulky oder sperrgut. Workspace normalisiert den Wert zu einem Google-Shipping-Label und sendet dieses Label im ProductInput. Google nutzt es anschließend, um das Produkt der passenden Rate Group zuzuordnen.
Für gewichtsabhängige Google-Services bleibt ein positives Bruttoversandgewicht in der Variantenlogistik erforderlich. Workspace sendet das Gewicht als shippingWeight mit Einheit kg.
Produktauswahl und Feldzuordnung
Workspace definiert die Produktmenge über das Product-Channel-Binding. Das Binding verweist auf Site, Vertriebskanal und Provider. Der Google-Merchant- Sync liest daraus die öffentlichen, gelisteten und veröffentlichten Produkte des Vertriebskanals. Für Google Merchant gilt zusätzlich: Workspace sendet nur physische Varianten. Dienstleistungen, digitale Produkte und Lizenzen sind für Google Merchant ausgeschlossen; Workspace exportiert sie nicht mit Dummy-Versanddaten.
Der Produktlink entsteht nicht aus Google-spezifischer Binding-Konfiguration und nicht aus einer festen Kategorie wie produkte. Workspace liest die veröffentlichte dynamische Produktdetail-Route der gebundenen Site, kombiniert sie mit dem ProductRoute.slug des Produkts und baut daraus den absoluten Google-Produktlink. Ein Produkt kann deshalb in Site A, Site B und Site C unterschiedliche Links haben. Wenn für die gebundene Site keine eindeutige veröffentlichte Produktdetail-Route existiert, blockiert Workspace den Feed-Eintrag statt einen Pfad zu raten.
Das Google-image_link stammt aus derselben öffentlichen Medienprojektion wie die Public Storefront. Workspace bevorzugt das Bild mit dem im Binding konfigurierten Medienzweck. Fehlt dieses Zweckbild, verwendet Workspace das öffentliche primäre Produktbild und zeigt eine nicht blockierende Warnung an. Nur wenn kein freigegebenes öffentliches Bild existiert, blockiert Workspace den Feed-Eintrag.
Der Adapter bildet nur explizit unterstützte Felder auf Google Merchant ab, zum Beispiel Titel, Beschreibung, Link, Bild, Preis, Verfügbarkeit, Marke und Versandgewicht. Frei definierbare PIM-Attribute werden nicht automatisch als Google-Felder durchgereicht. Google-spezifische Felder wie googleProductCategory, productTypes, gtin, mpn, identifierExists oder customLabel0 bis customLabel4 benötigen eine bewusste Mapping-Regel, bevor Workspace sie an Google sendet.
Wenn ein früher synchronisiertes Produkt später nicht mehr gelistet, veröffentlicht oder readiness-fähig ist, löscht der nächste passende Product-Channel-Sync den zugehörigen Google ProductInput. Workspace nutzt dabei vorhandene Google-Referenzen, auch wenn der lokale Item-State inzwischen blocked, failed oder skipped ist. Ein Full-Sync prüft alle zuvor übertragenen und noch nicht entfernten Items des Bindings. Ein Varianten-Sync entfernt nur zuvor übertragene Items innerhalb des angeforderten Varianten-Scopes.
Admin-Oberfläche verwenden
Öffnen Sie Handel > Stammdaten > Profile & Kanäle > Produktkanäle. Die Seite zeigt oben den Google-Merchant-Wizard und darunter die Binding-Liste.
Der Wizard führt Sie durch vier Schritte:
- Voraussetzungen prüft, ob eine Google-Merchant-Provider-Connection vorhanden ist und ob die benötigten Product-Channel-Rechte verfügbar sind. Wenn keine Verbindung existiert, öffnen Sie von dort die zentrale Provider-Connections-Verwaltung.
- Binding verbindet die Provider-Connection mit Website, Vertriebskanal, Merchant-Konto-ID, Inhaltssprache, Feed-Label und Zielland.
- Readiness ruft den Binding-Readiness-Check auf. Die Oberfläche zeigt nur i18n-gemappte
reasonKey- unddetailKeys-Werte. - Sync startet den ersten Product-Channel-Sync, wenn die Readiness nicht blockiert und
product_channel_bindings:syncvorhanden ist.
Öffnen Sie ein vorhandenes Binding aus der Liste, um Details zu bearbeiten. Der Tab Betrieb zeigt die aktuelle Readiness, die neuesten lokalen Sync-Läufe und die neuesten lokalen Item-States. Diese Sicht liest nur tenant-gebundene Workspace-Daten; Google-Approval-Status und Product-Issues aus Google Merchant Center sind nicht Bestandteil dieser Oberfläche.
Senden Sie das Binding über die Product-Channel-Bindings-API:
POST /api/v1/commerce/config/product-channel-bindings
Content-Type: application/json{
"siteId": "00000000-0000-0000-0000-000000000000",
"salesChannelId": "00000000-0000-0000-0000-000000000000",
"provider": "google_merchant_center",
"credentialId": "00000000-0000-0000-0000-000000000000",
"externalAccountId": "123456789",
"displayName": "Google Merchant Center DE",
"imagePurposeKey": "google_merchant",
"contentLanguage": "de",
"feedLabel": "DE",
"targetCountry": "DE",
"isActive": true
}Die Antwort enthält die id des Bindings. Verwenden Sie diese ID in den folgenden Readiness- und Sync-Aufrufen als {bindingId}.
Readiness prüfen
Prüfen Sie die Readiness, bevor Sie einen Sync starten:
GET /api/v1/commerce/config/product-channel-bindings/{bindingId}/readinessDie Antwort zeigt, ob das Binding ready, warning oder blocked ist. Workspace liefert stabile Schlüssel wie reasonKey, ownerArea und providerRequirementRef. Die Antwort enthält keine Google-Rohtexte, keine SQL-Details und keine geheimen Credential-Werte.
Readiness schützt vor unnötigen Provider-Aufrufen. Wenn die Binding-Readiness blockiert ist, startet Workspace keine externen Google-Aufrufe und legt keinen Google-Submit an.
Auch bei einem Google-Provider-Konfigurationsfinding wertet Workspace lokale Produktdaten, Feed- und Medienchecks aus. Die Antwort trennt lokale Produktdaten-Findings von Google-Provider-Konfigurationsfindings, damit Sie Produkt- und Medienkorrekturen unabhängig vom Google-Zugriff prüfen können.
| Blocker-Bereich | Typische Ursache | Nächster Prüfschritt |
|---|---|---|
| Binding | Provider, Site, Vertriebskanal, Konto-ID oder Feed-Konfiguration fehlen. | Korrigieren Sie das Binding und prüfen Sie die Tenant-Zuordnung. |
| Credential | Credential fehlt, gehört zu einem anderen Tenant, hat den falschen Provider oder der Scope fehlt. | Prüfen Sie Provider-Verbindung, Credential-ID und Scope https://www.googleapis.com/auth/content. |
| Site | Keine öffentliche primäre Domain ist aktiv. | Setzen Sie eine öffentliche primäre Domain für die Site. |
| Vertriebskanal | Sprache, Währung oder Veröffentlichung sind nicht belastbar. | Prüfen Sie Vertriebskanal-Konfiguration und Produktfreigabe. |
| Produktdaten | Physische Produktfähigkeit, Produkt-Route, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit, Versandgewicht oder jedes freigegebene öffentliche Produktbild fehlt. | Prüfen Sie die Variantenfähigkeit und pflegen Sie die fehlenden Produktdaten. Ordnen Sie für ein gezieltes Google-Bild zusätzlich ein passendes Bild dem Medienzweck zu. |
| Google DataSource | Die konfigurierte DataSource ist nicht eindeutig oder nicht erreichbar. | Entfernen Sie externalDataSourceRef oder korrigieren Sie den Google DataSource-Namen. |
| Google-Provider-Konfiguration | Workspace kann Google Shipping Settings oder eine andere Provider-Konfiguration nicht lesen. | Prüfen Sie Credential, Google-Zugriff, Merchant API Developer Registration und das Merchant-Konto. Die Readiness bleibt als Finding lesbar; der Sync startet bei diesem Blocker nicht. |
Produktblocker stoppen nur die betroffenen physischen Items. Workspace markiert diese Items als blocked und sendet publish-fähige Produkte weiter, wenn das Binding selbst bereit ist. Nicht-physische Varianten behandelt Workspace als ausgeschlossen. Wenn sie früher bereits an Google Merchant gesendet wurden und eine lokale Provider-Referenz besitzen, entfernt der nächste erfolgreiche Sync sie über den Provider-Delete-Pfad.
Mit nucli prüfen
nucli führt kein OAuth-Onboarding aus. Nutzen Sie nucli api nur für sichere Betriebsprüfung und API-Inspektion:
nucli --tenant <tenant> api GET /api/v1/provider-connections --redact --save provider-connections.json
nucli --tenant <tenant> api POST /api/v1/provider-connections/<credentialId>/test --summary
nucli --tenant <tenant> api POST /api/v1/commerce/config/product-channel-bindings --input product-channel-binding-google-merchant.json --summary
nucli --tenant <tenant> api GET /api/v1/commerce/config/product-channel-bindings/<bindingId>/readiness --summaryVerwenden Sie --redact oder --summary, wenn Sie Ausgaben in Tickets oder Betriebsprotokolle übernehmen. Dokumentieren Sie Tenant, Binding-ID, Credential-ID, Merchant Center Account ID und Testergebnis, aber keine Secrets, Tokens oder OAuth-Codes.
Wenn Sie den Sync über nucli api starten, senden Sie einen expliziten JSON-Body:
printf '{}' | nucli --tenant <tenant> api POST /api/v1/commerce/config/product-channel-bindings/<bindingId>/sync --input - --summarySync starten
Starten Sie den Sync erst, wenn die Binding-Readiness nicht blockiert:
POST /api/v1/commerce/config/product-channel-bindings/{bindingId}/syncOptional können Sie einzelne Varianten übertragen:
{
"variantIds": ["00000000-0000-0000-0000-000000000000"]
}Ohne variantIds verarbeitet Workspace die aktuell öffentlichen Produkte des Bindings. Der Taskstream-Job enthält nur Tenant-ID, Binding-ID und optionale Variant-IDs. Er enthält keine Tokens, Merchant Account ID oder Produktpayloads.
Lokale Sync-Läufe und Item-States prüfen
Die Admin-Oberfläche zeigt lokale Betriebsdaten, die Workspace nach einem Sync gespeichert hat. Diese Daten sind tenant-scoped und geben keine Credential- Secrets, Token, Payload-Hashes, Google-Rohpayloads oder internen SQL-Details aus.
Nutzen Sie die API, wenn Sie dieselben Daten in einem Betriebsrunbook prüfen:
GET /api/v1/commerce/config/product-channel-bindings/{bindingId}/sync-runs
GET /api/v1/commerce/config/product-channel-bindings/{bindingId}/item-statesFür Sync-Läufe benötigen Sie product_channel_sync_runs:read. Für Item-States benötigen Sie product_channel_item_states:read. Fremde oder nicht zugängliche Bindings antworten wie nicht vorhandene Bindings mit 404.
Erfolg prüfen
Der Sync-Start ist erfolgreich, wenn die API-Antwort jobId, bindingId und status enthält. Prüfen Sie danach den Taskstream-Job.
Ein erfolgreicher Job bedeutet:
- Workspace konnte das Binding tenant-sicher laden.
- Workspace konnte das OAuth-Credential verwenden.
- Workspace konnte eine Google-API-Datenquelle finden oder anlegen.
- Workspace konnte ProductInputs an Google senden.
- Blockierte Items wurden nicht an Google übertragen.
- Nicht mehr exportfähige Items mit Provider-Referenz wurden aus Google Merchant entfernt und lokal als
removedmarkiert.
Google verarbeitet ProductInputs anschließend asynchron. Ein erfolgreicher Insert bedeutet nicht, dass Google das Produkt genehmigt oder öffentlich anzeigt. Prüfen Sie Genehmigungen, Richtlinienhinweise und Produktstatus in Google Merchant Center.
Häufige Fehlerbilder
| Fehlerbild | Prüfung |
|---|---|
Readiness antwortet blocked | Öffnen Sie die Finding-Liste und beheben Sie zuerst Binding- und Credential-Blocker. |
| 404 auf Binding oder Readiness | Prüfen Sie Tenant, Binding-ID und Berechtigung. Workspace gibt bei fremden Tenant-Bindings keine Details zurück. |
| Credential-Test schlägt fehl | Prüfen Sie OAuth-Client, Consent Screen, Scope, Google-Nutzerzugriff und widerrufene Zugriffe. |
| Google zeigt „Diese App ist blockiert“ | Prüfen Sie Google Auth Platform im richtigen Cloud-Projekt. Fügen Sie den Google-Nutzer im Testing-Modus als Testnutzer hinzu oder lassen Sie die OAuth-App durch den Google-Workspace-Admin freigeben. |
Sync endet mit Google-403 oder GCP_NOT_REGISTERED | Registrieren Sie das Google-Cloud-Projekt des OAuth-Clients per Merchant API Developer Registration. Prüfen Sie bei Unterkonten, ob Google ein Haupt- oder Advanced-Konto für die Registrierung nennt. |
| Sync startet nicht | Prüfen Sie product_channel_bindings:sync und ob die Binding-Readiness blockiert. |
Produkte bleiben blocked | Prüfen Sie physische Produktfähigkeit, Produkt-Route, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit und mindestens ein freigegebenes öffentliches Produktbild. Prüfen Sie zusätzlich die Variantenlogistik mit positivem Bruttoversandgewicht, wenn Google Merchant für das Zielland gewichtsabhängige Versandeinstellungen nutzt. |
| Eine Dienstleistung erscheint in alten Item-States | Lassen Sie die Variante nicht als physisches Produkt laufen. Google Merchant ist für Shopping-Produktdaten angebunden; Dienstleistungen werden ausgeschlossen und bei vorhandenem Provider-Bezug beim nächsten erfolgreichen Sync entfernt. |
Google meldet fehlendes oder ungültiges shipping weight | Prüfen Sie die aktiven Google-Merchant-Versandeinstellungen. Bei Carrier-Rates oder Gewichtstabellen pflegen Sie in der PIM-Variantenlogistik ein positives Bruttogewicht. Workspace überträgt dieses Gewicht als Google-shippingWeight in Kilogramm; leere oder nullwertige Gewichte werden nicht durch Defaults ersetzt. |
Items werden mit ERR_PRODUCT_FEED_IMAGE_LINK_REQUIRED übersprungen | Behandeln Sie den Fall als Produkt-/Medien-Handoff, nicht als Google-Account-Fehler. Prüfen Sie, ob mindestens ein Produktbild mit Zweck google_merchant oder primary freigegeben und öffentlich erreichbar ist. Wenn primary vorhanden ist, aber kein Bild mit dem Google-Medienzweck, meldet Workspace nur eine Warnung und sendet das Primärbild. |
| Readiness antwortet mit Provider-Konfigurationsfinding | Prüfen Sie Google-Zugriff, Credential und Merchant API Developer Registration. Workspace gibt diesen Fall als HTTP-200-Readiness mit blockierendem Finding aus, nicht als erfolgreiches Sync-Signal. Lokale Feed- und Medienfindings bleiben sichtbar, damit Sie Produktdaten weiter prüfen können. |
| Google zeigt Produkte nicht sofort an | Prüfen Sie Google Merchant Center. Google verarbeitet, prüft und genehmigt ProductInputs asynchron. |
Nächste Schritte
- Prüfen Sie Provider-Credentials in Provider-Verbindungen einrichten.
- Nutzen Sie
nuclifür redigierte Betriebsprüfungen in nucli. - Richten Sie Search-Console-Daten separat über Google Search Console einrichten ein, wenn Sie Suchmetriken importieren möchten.