App-Abos und Berechtigungen verwalten
Mit App-Berechtigungen steuern Sie, welche Funktionen und Mengenlimits eine installierte App verwenden darf. Workspace führt dafür Commerce-Abos, Google-Play-Nachweise und Zugangscodes als getrennte Quellen zusammen. Nach der Einrichtung sehen Sie für jeden App-Akteur eine nachvollziehbare effektive Berechtigung, ohne Preise oder Zahlungen in der App-Plattform zu duplizieren.
Voraussetzungen
- Die App ist unter App-Plattform > Registrierungen aktiv.
- Das globale Systemartefakt
app_entitlement_catalogist veröffentlicht und aktiviert, wenn Sie mit den mitgelieferten Planvorlagen beginnen möchten. - Ihre Rolle besitzt nur die benötigten Berechtigungen für Pläne, Bindungen, Quellen, Plätze, Zugangscodes oder Service-Bindungen.
- Commerce-Produkte und Abonnements sind bereits im Commerce-Bereich eingerichtet, wenn Sie ein Workspace-Abo anbinden.
Plan anlegen
Öffnen Sie App-Plattform > Berechtigungspläne. Sie können einen Plan selbst als Entwurf anlegen oder eine globale Vorlage ausdrücklich importieren. Ein Import erstellt immer eine tenantgebundene Kopie. Eine spätere neue Vorlage ändert vorhandene Pläne nicht automatisch; prüfen Sie zuerst die angezeigte Vorschau.
Definieren Sie im Plan:
- einen stabilen Plan-Schlüssel,
- freigeschaltete Features,
- numerische Limits,
- bei Firmenabos die Anzahl verfügbarer Plätze.
Veröffentlichen Sie erst nach der Prüfung. Eine veröffentlichte Revision bleibt unverändert. Änderungen erfolgen als neue Revision; bestehende Quellen wechseln nur über eine Vorschau und einen ausdrücklich angewendeten Migrationsschritt.
Abrechnung oder Store anbinden
Öffnen Sie App-Plattform > Berechtigungsbindungen und wählen Sie den passenden Typ:
| Bindung | Verwendung | Autoritative Wahrheit |
|---|---|---|
| Commerce-Abo | Direktes oder firmenbezogenes Workspace-Abo | Commerce-Subscription und Payment-Status |
| Externer Store | Zum Beispiel ein Google-Play-Abo | Serverseitig geprüfter Store-Status |
Eine Bindung verweist auf eine veröffentlichte Planrevision. Sie enthält keine zweite Preis- oder Zahlungswahrheit. Ein ausstehender oder nicht verifizierter Store-Kauf schaltet keine Rechte frei.
Zugangscodes ausgeben
Öffnen Sie App-Plattform > Zugangscode-Kampagnen. Legen Sie fest, ob ein Code einmalig oder wiederverwendbar ist, wie viele Einlösungen erlaubt sind und wie lange die daraus entstehende Quelle gilt. Workspace zeigt den Klartext eines neu erzeugten Codes nur bei der Ausgabe. Bewahren Sie ihn außerhalb von Logs und Tickets sicher auf.
Das erneute Einlösen desselben gültigen Codes durch denselben App-Akteur ist idempotent. Zugangscodes sind keine Commerce-Gutscheine und verändern keine Bestellung oder Rechnung.
Firmenplätze zuweisen
Ein Firmenabo berechtigt nicht automatisch alle Firmenmitglieder. Öffnen Sie App-Plattform > Berechtigungsplätze und weisen Sie einen freien Platz einer verifizierten Identität oder einem App-Akteur zu. Entziehen Sie den Platz, wenn die Person keinen Zugriff mehr erhalten soll. Die zugrunde liegende Abonnementquelle bleibt davon unberührt.
Ergebnis prüfen
Prüfen Sie Berechtigungsquellen und Effektive Berechtigungen gemeinsam:
- Jede Quelle zeigt ihren eigenen Status und ihre Gültigkeit.
- Nur aktive Quellen und Quellen in der Nachfrist tragen zur Berechnung bei.
- Features werden vereinigt; für gleichnamige Limits gilt der höchste Wert.
- Die Sequenz steigt, wenn sich das effektive Ergebnis ändert.
Fehlt ein erwartetes Recht, prüfen Sie zuerst Bindung, Quellstatus, Planrevision und gegebenenfalls den Firmenplatz. Ändern Sie keine Provider-Nachweise oder effektiven Projektionen direkt.
Externe Dienste anbinden
Ein Sync- oder Fachdienst wird als Service-Bindung angebunden. Verwenden Sie für lokale Module den nativen Resolver. Für getrennt betriebene Dienste stehen Introspection, Snapshot, Change-Feed, kurzlebige signierte Grants und Webhooks zur Verfügung. Der Entwicklervertrag ist unter Sync- und Fachdienste an App-Berechtigungen anbinden beschrieben.